Rechtsschutzversicherung

Was kostet eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung?

Rechtsschutzversicherung – einen aktuellen Überblick mit Vergleich von Preis und Leistung der Rechts­schutz­ver­si­che­rung bekommt man schnell und anonym im Vergleichsrechner „jetzt ver­gleichen!“. Per Schieberegler können Leistungsumfang und gewünschte Selbstbeteiligung nach Belieben erhöht oder gesenkt werden. Man kann sich das Angebot und den Vergleich sofort selbst per E-Mail zuschicken. Gefällt das Angebot, ist der gewünschte Rechtsschutz hier sogar sofort online abschließbar.

Anbieter Vergleich

Rechtsschutzversicherung im Finanztest

Die Stiftung Warentest veröffentlichte in FINANZTEST Heft 12/2014 einen Test Rechts­schutz­ver­si­che­rungen. Es wurden Preise und Leistungen von 55 Angeboten der Rechtsschutzversicherer untersucht. Die Preise bewegen sich von ca. 161 Euro bis 458 Euro. Je nach gewünschtem Leistungsumfang bei 150 Euro Selbstbeteiligung. Außer der Frage „Was kostet eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung?“ wurde auch getestet, was diese leistet. Wer keine Rechts­schutz­ver­si­che­rung hat, wird tendenziell eher auf eine gerichtliche Auseinandersetzung verzichten, und damit vielleicht auch auf sein Recht. Knapp zwei Drittel der Deutschen halten eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung für wichtig, jeder siebte sogar für unverzichtbar. Kümmern Sie sich bei uns um einen guten Rechtsschutz, nachdem Ihre Privathaftpflicht im Trockenen und Ihre Arbeitskraft vernünftig abgesichert ist.

Erste Priorität sollte der Verkehrsrechtsschutz haben

In den Augen der Verbraucherschützer wurde Rechtsschutz lange als überflüssig angesehen. Das hat sich geändert. FINANZTEST hält die Verkehrsrechtsschutzversicherung für eine sinnvolle Police. Ob Sie 5 oder 50 km weit fahren, vor der Unachtsamkeit anderer Verkehrsteilnehmer ist niemand gefeit. Machen Sie die Folgen rechtlicher Auseinandersetzungen rund um das Kraftfahrzeug kalkulierbar und schützen sich mit einer guten Verkehrsrechtsschutz-Versicherung zu günstigen Beiträgen. FINANZTEST prüfte in der Ausgabe 10/2015 auch Verkehrs-Rechtsschutz-Versicherungen. Es wurden 106 Angebote von 27 Versicherern verglichen. Auch können Sie den Schutz Ihres Privat-, Berufs- und Wohnbereiches mit einschließen. Sie benötigen eine spezielle Form der Absicherung, wenn Sie Selbständig sind und/oder ein Unternehmen leiten. Die Frage ist immer: Welche Bereiche wollen Sie absichern?

Allgemeine Informationen

Recht haben ist eine Sache

Recht bekommen eine andere. Oft verzichten Menschen aus Angst vor hohen Prozesskosten auf ihr gutes Recht. Eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung kann sehr nützlich sein, um sein Recht juristisch durchzusetzen.

Es gibt aber auch einige Ausnahmen wo die Rechts­schutz­ver­si­che­rung nicht zahlt. Nur bei entsprechenden Erfolgsaussichten übernimmt die Rechts­schutz­ver­si­che­rung Gerichts-, Anwalts- und Gutacherkosten.

Rechtsschutzversicherung – Recht bekommen ohne Risiko

Ob Sie in einen Verkehrsunfall verwickelt werden, mit Ihrem Arbeitgeber streiten oder ein Handwerker schlechte Arbeit macht – wenn Sie Ihr gutes Recht durchsetzen wollen, kann der Gang zum Anwalt oder zum Gericht unumgänglich werden.

Doch wer einen Rechtsstreit verliert, zahlt Anwaltsrechnungen, Gutachtergebühren und Gerichtskosten aus eigener Tasche – das summiert sich schnell auf hohe Beträge.

Ein solider Rechtsschutz ist deshalb wichtig. Der Rechtschutzversicherer sorgt mit Fachkenntnissen und finanzieller Unterstützung dafür, dass Sie Ihr Recht ohne finanzielles Risiko bekommen, er zahlt im Streitfall alle Kosten bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme.

Was leistet die Rechts­schutz­ver­si­che­rung?

Rechtsstreitigkeiten sind teuer – selbst bei kleineren Prozessen gehen Anwalts- und Gerichtskosten schnell in die Tausende. Hinzu kommen häufig noch die Kosten für Sachverständigen-Gutachten und Zeugen.

Gegen diese finanziellen Risiken schützen Sie sich mit einer Rechts­schutz­ver­si­che­rung. Das ist nicht nur dann wichtig, wenn Sie eine Auseinandersetzung vor Gericht verloren haben und sämtliche Kosten, also auch die des Gegners, tragen müssen.

Auch wenn Sie den Rechtsstreit gewonnen haben, können Sie auf Ihren Anwaltskosten sitzen bleiben, wenn etwa Ihr Prozessgegner zahlungsunfähig ist.

Finanziell geschützt auch im Schlichtungsverfahren

Außerdem: häufig werden vor Gericht nur Teilerfolge erzielt und die Kosten zwischen den Parteien entsprechend aufgeteilt. Vergleiche sind ebenfalls nicht selten – hier tragen Kläger und Beklagter jeweils ihre eigenen Kosten.

Auch die Kosten für außergerichtliche Schlichtungsverfahren, die in verschiedenen Bundesländern vor einer Klage bei Gericht vorgeschrieben sind, bezahlt im Regelfall Ihre Rechts­schutz­ver­si­che­rung.

In welchen Fällen kann die Rechts­schutz­ver­si­che­rung nicht helfen?

Die Rechts­schutz­ver­si­che­rung schützt vor finanziellen Risiken in vielen Bereichen – doch sie kann nicht alle denkbaren Fälle abdecken, wenn die Beiträge für die Kunden erschwinglich bleiben sollen.

Bestimmte Auseinandersetzungen können deshalb nicht versichert werden, so etwa Verfahren wegen Parkverstöße im Straßenverkehr, Streitigkeiten rund um den Hausbau oder im Recht der Handelsgesellschaften, Auseinandersetzungen um Spiel- und Wettverträge sowie Spekulationsgeschäfte.

Im Erbrecht werden im Regelfall nur die Kosten für eine anwaltliche Beratung übernommen, wenn eine Veränderung der Rechtslage, etwa durch Tod eines Erblassers, das erforderlich macht. Gleiches gilt für das Familienrecht. Auch Streitigkeiten zwischen gemeinsam in einer Police versicherten Per­sonen sind in der Rechts­schutz­ver­si­che­rung nicht eingeschlossen.

Rechtsschutzversicherung – Typische Schadensfälle

Arbeits-, Verkehrs- und Mietstreitigkeiten

Besonders häufig sind Rechtsstreitigkeiten in den Bereichen Arbeit, Verkehr und Wohnung. Wer etwa gegen eine Kündigung durch den Arbeitgeber vorgehen will, muss innerhalb von drei Wochen vor dem Arbeitsgericht klagen.

Wichtig übrigens bei Arbeitsstreitigkeiten: in erster Instanz trägt jede Partei ihre Anwaltskosten selber – unabhängig vom Ausgang des Verfahrens. Selbst wenn Sie ein Arbeitsgerichtsverfahren in erster Instanz gewinnen, bleiben Sie also auf der Rechnung Ihres Anwalts sitzen, wenn Sie keine Rechtsschutzversicherung haben.

Mit dem Rechtsschutz auf der sicheren Seite

Auch Auseinandersetzungen zwischen Mieter und Vermieter sind häufig – Stichworte sind Eigenbedarfskündigungen, Nebenkostenabrechnungen oder Zahlungsrückstände. Sowohl als Mieter wie auch als Vermieter ist man mit einem passenden Rechtsschutz auf der sicheren Seite, wenn man im Streitfall die Kosten nicht aus eigener Tasche zahlen will. Es gibt in Deutschland mehr solche Streitigkeiten als Verhandlungen wegen Verkehrsunfällen.

Auch wer – verschuldet oder unverschuldet – in einen Verkehrsunfall verwickelt wird, kommt oft um einen Rechtsstreit nicht herum. Denn allein die bei Verkehrsunfällen entstehenden Sachschäden können in die Tausende gehen, von den Schadenersatzforderungen bei schweren Verletzungen mit bleibenden Folgen gar nicht zu reden.

Was kostet eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung?

Versicherungen kosten Geld – und manch einer rät, gerade die Rechts­schutz­ver­si­che­rung einzusparen. Doch ein Verkehrsunfall, die Kündigung des Jobs, eine Körperverletzung durch andere oder Ärger mit dem Vermieter lassen sich weder voraussehen noch vermeiden.

Wenn Sie in solchen Fällen nicht klein beigeben wollen, kommen Sie um einen Rechtsstreit nicht herum. Gut also, wenn Sie rechtsschutzversichert sind. Ein Privatrechtsschutz ist für einen 30 jährigen Single-Arbeitnehmer schon für ca. 100 Euro jährlich zu haben. Werden zusätzlich noch Verkehrs- und Mietstreitigkeiten versichert, liegt der Beitrag (je nach gewählter Selbstbeteiligung) bei etwa 170 Euro.

Welchen Rechtsschutz brauche ich?

Wie bei anderen Versicherungen gibt es auch in der Rechtsschutzversicherung verschiedene Leistungsbausteine, die sie je nach beruflicher und privater Lebenssituation abschließen und später auch anpassen können.

Sie können in den Versicherungsschutz alle Probleme rund um Ihr Fahrzeug einschließen (Verkehrs-Rechtsschutz), als Selbstständiger können Sie entscheiden, ob Sie nur den privaten oder auch den beruflichen Bereich ver­sichern wollen.

Bei Auseinandersetzungen aus einem Arbeitsverhältnis – etwa wenn Ihnen gekündigt wird oder der Arbeitgeber Ihnen Geld schuldet – greift der Arbeitsrechtsschutz. Sie können sich zusätzlich in Miet- und Grundstückssachen ver­sichern oder als älterer Mensch die Versicherung für den beruflichen Bereich ausschließen.

Vor dem Abschluss gut informieren

Auch Steuerstreitigkeiten, Vertragsauseinandersetzungen, Schadenersatzfragen, Straf- oder Sozialgerichtsverfahren und erbrechtliche Streitigkeiten können in der Rechtsschutzversicherung abgesichert werden.

Vor Abschluss einer Rechts­schutz­ver­si­che­rung sollten Sie sich genau informieren und beraten lassen, welchen Schutz Sie persönlich brauchen.

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