Pflegezusatzversicherung

Pflegezusatzversicherung – die Stiftung Warentest veröffentlichte in FINANZTEST Heft 05/2015 den Test Pflegetagegeldversicherung von insgesamt 88 Tarifen mit und ohne staatliche Förderung. Ein wirklich guter Pflegeplatz kostet je nach Pflegestufe durchschnittlich 3.000 Euro im Monat. Ca. 1.500 Euro davon zahlen Sie selbst – oder Ihre Angehörigen. Sparen Sie sich und Ihrer Familie die finanziellen Folgen (z.B. Elternunterhalt) mit einer sehr guten Police aus dem Test Pflegetagegeldversicherung. Pflege­ver­si­che­rung und Elternunterhalt – das PflegePanel. Verschaffen Sie sich schnell einen Überblick und berechnen Sie Elternunterhalt, Pflegezeit, Pflegebedarf mit unserem speziellen Tool oder fordern Sie gleich ein Angebot an.

Anbieter Vergleich

Pflegezusatzversicherung erklärt

Schließen Sie bitte nicht ab, ohne sich beraten zu lassen. Egal ob Pflege-Bahr oder Pflegetagegeld. Unsere Beratung ist kostenlos für Sie, die Preise direkt vom Versicherer und ohne versteckte Kosten. Einen einfachen Beitragsrechner finden Sie hier. Sie bekommen bei uns Ihren persönlichen Ansprechpartner, der Sie per Onlineberatung via Bildschirmübertragung und Telefon berät. Direkt wie bei Ihnen zuhause nur ohne Vertreterbesuch. Besser geht es nicht.

Wirklichen Bedarf berechnen

Mit Hilfe des CarePanel können Sie verschiedene sehr interessante Informationen den Themen Lebenserwartung, Inflation, Pflegezeit, Leistungen für die Versicherten finden und auch Kontakt mit einem Berater als persönlichen Ansprechpartner aufnehmen. Der Datenschutz wird dabei selbstverständlich gewahrt. Das aktuelle Thema Elternunterhalt wird mit dem CarePanel berechenbar. Durch regelmäßige Aktualisierung hat es fast den Charakter eines Newsletter.

Anpacken – nicht aufschieben

Zögern Sie nicht, Kontakt mit testsiegertarfe.de aufzunehmen. Das Thema ist aktueller denn je. Steht die Uhr auf 5 vor zwölf, ist es zu spät. Denken Sie an sich und Ihre Angehörigen und sparen nicht an den wichtigsten Zusatzversicherungen. Das Einkommen, die persönlichen Finanzen und die Alters­vorsorge sind nur auf einem ausreichend hohen Niveau abgesichert, wenn man sich rechtzeitig Wissen zum Thema angeeignet hat und aktiv geworden ist. Die „Aufschieberitis“ ist kein guter Ratgeber (…und hat auch nicht diesen Anspruch).

Pflegezusatzversicherung 5 Insider-Tipps

1. Wieviel Pflegetagegeld darf es denn sein?

Bitte informieren Sie sich über die in Ihrer Gegend üblichen Preise: Mit dem AOK Pflege-Navigator können Sie das gleich und ganz einfach online tun:

Pflegedienstsuche und Kostenermittlung hier…
Pflegeheimsuche und Kostenermittlung hier…

2. Erst im „Alter“ abschließen?

Auch ein junger Alleinverdiener kann durch Unfall oder Krankheit pflegebdürftig werden, selbst wenn es sich eher um Kurzzeitpflege handeln sollte. Für Kinder ist die Pflegetagegeldversicherung die beste Ergänzung zur Unfall­ver­si­che­rung.Schützen Sie sich vor diesem hohen finanziellen Risiko mit einer guten Pflegezusatzversicherung.Die Ergänzung der Pflege­ver­si­che­rung sollte im Bereich der weiteren Krankenzusatzpolicen die erste Priorität haben, wird dieses Risiko doch weithin unterschätzt. Es geht um Würde und Hilfeleistung.

3. Ich habe einen Partner/eine Partnerin, der/die mich versorgen kann!

Die Leistungen der Pflegepflichtversicherung reichen bei Weitem nicht aus. Im Alter kann bei Pflegebedürftigkeit eines Partners durch Fehlen dieser wichtigen Police die finanzielle Existenz des nicht pflegebedürftigen Partners gefährdet werden! Fordern Sie eine kostenfreie telefonische/Online- Beratung an.

4. Was sollte mindestens abgesichert sein?

Empfehlenswert ist mindestens ein Pflegetagegeld. Bei der Allianz können Sie bis zum vollendeten 65. Lebensjahr einen Vertrag abschließen, bei der DKV geht es auch noch danach. Rechtzeitig abschließen bedeutet auch, BEVOR gesundheitliche Einschränkungen wie Herz-/ Kreislauf-Krank­hei­ten etc. eingetreten sind.

5. „Normales“ Pflegetagegeld ohne Gesundheitsprüfung?

Für Pflegetagegeldversicherung ohne staatliche Förderung gibt es auch Lösungen ohne Gesundheitsprüfung, jedoch mit einer abschließenden Aufzählung ausgeschlossener Diagnosen (Münchener Verein). Fordern Sie einfach ein Angebot/eine telefonische Beratung an. Das Thema wird in den nächsten Jahren verstärkt ins Bewußtsein der Öffentlichkeit dringen.
Die Zusatzpflegeversicherung: Für eine erstklassige Betreuung – und keine Versorgung des „wirtschaftlich Notwendigen“

Die Pflegezusatzversicherung: Für eine erstklassige Betreuung – und keine Versorgung des „wirtschaftlich Notwendigen“

In Deutschland sind rund 2,4 Millionen Menschen (2011) pflegebedürftig und benötigen deshalb  Geld aus der Pflege­ver­si­che­rung. Ihre Zahl wächst jedes Jahr weiter. Das System (und auch die Menschen mit Jobs in der Pflege…) arbeitet deshalb seit Jahren an der Belastungsgrenze und ist gerade noch in der Lage, seinen Auftrag zu erfüllen, die Kosten für wirtschaftlich Notwendige zu tragen. Wohin geht die Reise, wer soll das bezahlen? Eine erstklassige Betreuung kann die gesetzliche Pflege­ver­si­che­rung nicht mehr gewährleisten. Für diese sollte man auf eine private Zusatz-Pflege­ver­si­che­rung zurückgreifen. Schaut man auf die Zahlen, ist der Gedanke einer per Gesetz festgelegten Pflichtzusatzversicherung, ähnlich der Kfz Haft­pflicht für das Auto, durchaus naheliegend. Unter diesen Versicherungen gibt es drei gängige Varianten: Die Pflegetagegeldversicherung, die Pflegekostenversicherung oder die Pfle­ge­ren­tenversicherung. Wir gehen im Artikel auf ihre spezifischen Vor- und Nachteile ein.

Die Pflegetagegeldversicherung als Zusatzversicherung: Ideal für jede Pflege

Eine private Pflegezusatzversicherung als Ergänzung zur gesetzlichen Pflege­ver­si­che­rung bei Pflegebedürftigkeit ist vor allem ein großes Thema bei einer Heimunterbringung. Ein solcher Platz kostet leicht zwischen 3000 und, bei gutem Service, 4000 Euro im Monat. Die Kosten, die von der Pflege­ver­si­che­rung (staatlich) übernommen werden, sind diesbezüglich geradezu bescheiden: Selbst in der Pflegestufe 3 zahlt die Pflege­ver­si­che­rung (staatlich) mit einer Härtefallregelung bei einer vollstationären Pflege gerade einmal 1918 Euro und damit möglicherweise nur 50 Prozent der notwendigen Vorsorge.

Es stellen sich also ohne Zusatz-Pflege­ver­si­che­rung zwei unangenehme Alternativen: Entweder weicht man in ein Heim aus, das günstiger ist und möglicherweise entsprechend schlechteren Service hat,- oder man zahlt den Rest bei Pflegebedürftigkeit ohne Vorsorge aus eigener Tasche. Bereits für Kinder kann man die Pflegetagegeldpolice ideal und sehr günstig mit einer Unfall­ver­si­che­rung kombinieren. Eine Pflegetagegeldversicherung ist die passende Antwort, um im Alter nicht durch Pflege dem finanziellen Ruin nahe zu kommen. Im Bedarfsfall stockt eine solche private Zusatzpflegeversicherung die monatlichen Zahlungen auf. Wie viel Geld fließt, hängt vom Tarif, den Pflegestufen und der Höhe des vereinbarten Tagessatzes ab.

Pflegetagegeld mit staatlicher Förderung

Ein zusätzliches Plus: Seit 2013 gibt es auch eine Tagegeldversicherung mit staatlicher Förderung und ohne Gesundheitsprüfung. Auch wenn der Inhalt nicht so stark, wie im Segment Premium ist, und die Tarife nicht den kompletten Bedarf decken, stellen sie ein sehr gutes Angebot für junge Versicherte oder Menschen mit Vorerkrankungen, die gern vorsorgen möchten, dar. Der Zuschuss von 5 Euro monatlich ist immerhin besser als keiner.

Diese private Versicherung ist unter dem Stichwort Pflege Bahr zu finden. Sie ist nach dem verantwortlichen Gesundheitsminister Daniel Bahr benannt. Bei einer solchen Versicherung übernimmt der Staat maximal 60 Euro (5 Euro monatlich). Auch eine ältere Zusatzversicherung, die vor 2013 abgeschlossen wurde, kann entsprechend gefördert werden, wenn sie die Bedingungen erfüllt. Diese sind für geförderte Angebote: Keine Diskriminierung bei der Aufnahme, eine mindestens fünfjährige Wartezeit und ein monatlicher Eigenbeitrag in Höhe von zehn Euro. Möchte man einen „Pflege-Bahr“ beantragen, ist es empfehlenswert zu prüfen, für welchen Teil  die Leistungen ausreichen und wo eine weitere Ergänzung sinnvoll ist.

Die Pflegekostenversicherung als Pflegezusatzversicherung: Ideal für größere Anschaffungen

Möchte eine Person mit Pflegebedürftigkeit im heimischen Umfeld verbleiben oder zur Familie ziehen, sind häufig größere Anschaffungen durchzuführen, welche die Pflegekosten in die Höhe treiben. In diesem Fall ist eine Pflegekostenversicherung die ideale Ergänzung zur gesetzlichen Pflege­ver­si­che­rung. Die private Zusatzversicherung unterstützt beispielsweise bei Anschaffungen wie einem Treppenlift, einem Elektromobil oder einer Gehhilfe und ermöglicht es so, die beste Lösung anzuschaffen. Die gesetzliche Pflege­ver­si­che­rung zahlt nur im „Maß des Notwendigen“, was längst nicht immer gleichbedeutend mit dem Bestmöglichen ist.

Die Zusatzpflegeversicherung übernimmt den Rest der Kosten. Beim Abschluss solcher Versicherungen sollte man darauf achten, dass diese nicht nur an eine Pflegestufe gebunden sind. Gerade im Alter hat man Ausgaben, die eigentlich notwendig sind, jedoch wegen einer niedrigen Stufe der Pflegebedürftigkeit nicht bezahlt werden. Ohne die richtige Pflegezusatzversicherung bleibt man in diesem Fall selbst auf den Pflegekosten sitzen.

Die Pfle­ge­ren­tenversicherung als Zusatz: Ideal bei dem Wunsch nach Kapitalauszahlung auch bei Nichteintritt der Pflegebedürftigkeit

Das Konzept einer Pfle­ge­ren­tenversicherung, auch Pfle­ge­ren­te genannt, ist weitläufig mit der deutschen Lebensversicherung oder Rentenversicherung verwandt, denn sie hat den Spargedanken zum Inhalt. Manche Versicherer führen diese Art der Pflege­ver­si­che­rung direkt in der Sparte Lebensversicherung. Vereinbart wird eine garantierte Rente im Pflegefall – und ebenso eine garantierte Auszahlung bei Nichteintritt. Je nach Anbieter kann man dann zwischen Verrentung oder Kapitalauszahlung wählen.

Zurück zum Pflegefall:  Bei einem solchen privaten Zusatz zur Pflege­ver­si­che­rung (staatlich) erhält man im Pflegefall eine monatliche Rente, die zur freien Verfügung steht. Eine flexible Pflege­ver­si­che­rung also. Die Leistungen der Pflegekasse (gesetzlich) werden so jeden Monat aufgestockt. Diese Form des Schutzes ist dann sinnvoll, wenn das Geld nicht wie bei einer Risikoversicherung „verloren“ sein soll, sondern in jedem Fall eine Auszahlung gewünscht wird. Die Variante, sich über eine Zusatzpflegeversicherung eine Rente zu sichern, ist optimal für die Per­sonen geeignet, die auf der Suche nach einer flexiblen zusätzliche Absicherung mit garantierter Auszahlung sind.

Im Überblick: Die Varianten einer privaten Zusatzpflegeversicherung und ihr ideales Einsatzgebiet

  • Pflegetageldversicherung: Besonders gut für die stationäre Pflege, aber auch nützlich für ambulante Pflege Zuhause, staatliche Fördermöglichkeit bei einigen Tarifen, wird dem Bereich der Kranken­ver­si­che­rung zugeordnet
  • Pflegekostenversicherung: Perfekt für die heimische Pflege, bestens geeignet für kostspielige Anschaffungen oder Umbaumaßnahmen, wird ebenfalls dem Bereich der Kranken­ver­si­che­rung zugeordnet
  • Pfle­ge­ren­tenversicherung: Ist verwandt mit der deutschen Lebens- oder Rentenversicherung. Als Pfle­ge­ren­te sehr gut dann geeignet, wenn eine finanzielle Unterstützung im Pflegefall und gleichzeitig eine in jedem Fall  garantierte Auszahlung gewünscht wird

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