Krankentagegeldversicherung

Krankentagegeldversicherung – denn unverhofft kommt oft. Als pflichtversichertes Mitglied einer gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung haben Sie nach Ablauf der Lohnfortzahlung (meist nach 6 Wochen) Anspruch aufKrankengeld. Nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge bekommen Sie noch ca. 70% Ihres bisherigen Nettos ausgezahlt! Ist die monatliche Rate für Ihr Haus dann noch sicher gestellt? Maximale Zahlungsdauer für dieselbe Krankheit: 78 Wochen. Schützen Sie sich vor gesundheitsbedingten finanziellen Engpässen mit einer guten Krankentagegeldversicherung. Doch wie viel Krankentagegeld braucht man? Sie sind auch gesetzlich versichert? Nutzen Sie unser kostenfreies Tool zur Ermittlung des benötigten Krankentagegeldes. Sie werden staunen!

Angebot einholen

Finanztest testete im Heft 07/2013 dreiundsechzig Krankentagegeldversicherungen für Arbeitnehmer und Selbständige. Getestet wurde vor allem das Preis-Leistungsverhältnis (70%). Zweites Kriterium mit 30% Anteil war die Verbraucherfreundlichkeit der Bedingungen. Ersteres ändert sich mit jeder Beitragsanpassung. Es geht um Ihr Einkommen. Bitte lassen Sie sich individuell von einem Versicherungsmakler oder -berater hinsichtlich der Krankentagegeldversicherung für Arbeitnehmer, Selbständige und Freiberufler beraten! Verschaffen Sie sich einen Überblick.

Krankentagegeldversicherung sinnvoll?

Krankentagegeld schützt auch nach Ende der Lohnfortzahlung

Wenn Sie länger als sechs Wochen krank sind, zahlt Ihr Arbeitgeber kein Gehalt mehr. Danach gibt es nur noch Geld von der Krankenkasse – 70 Prozent des Bruttogehalts, aber höchstens 90 Prozent vom letzten Nettolohn und maximal 98,88 Euro (Wert 2016) je Krankheitstag. Bei längerer Erkrankung können Sie deshalb finanziell ins Schwimmen kommen.

Die Höhe Ihres Krankentagegeldes bestimmen Sie selbst

Das Krankentagegeld schützt Sie vor Einkommensausfall bei Krankheit. Das ist besonders wichtig, wenn Sie eine Familie versorgen oder Kredite abtragen müssen. Die Höhe Ihres Krankengeldanspruchs vereinbaren Sie individuell. Der Versicherer springt ein, sobald die Lohnzahlung Ihres Arbeitgebers endet, also ab der siebten Krankheitswoche. Besonders günstige Beiträge sichern Sie sich mit einer längeren Karenzzeit – das ist der Zeitraum nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, in dem noch kein Anspruch auf Krankentagegeld besteht.

Achtung: Das Krankentagegeld ist nicht identisch mit dem Krankenhaustagegeld. Die Krankenhaustagegeld-Versicherung leistet nur, solange man tatsächlich im Krankenhaus liegt.

Krankentagegeldversicherung liefert Sicherheit für alle Berufstätigen

Eine Krankentagegeldversicherung ist eine Krankenzusatzpolice, die für Arbeitnehmer und Selbstständige nahezu verpflichtend ist. Die Priorität  der Versicherung für Krankengeld liegt gleich hinter der der Haft­pflichtversicherung, Berufs­unfähig­keitsversicherung. Vor der Unfall­ver­si­che­rung, Lebensversicherung und Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung. Das Krankentagegeld ist eine von der Versicherung ausgelöste Zahlung, die Leistungen für den Verdienstausfall nach einer vereinbarten Karenzzeit bei Arbeitsunfähigkeit ersetzt.

Unterschied zum Krankenhaustagegeld

Im Unterschied zum Krankenhaustagegeld greift der Versicherungsschutz bei Krankschreibung auch ohne Krankenhausaufenthalt. Wenn aufgrund von Arbeitsunfähigkeit temporär nicht mehr der eigenen Arbeit nachgegangen werden kann, zählt jeder Euro. Der Preis und die Höhe der Leistungen unterscheiden sich je nach Versicherer und nach Tarif entsprechend der Versicherungsbedingungen. Der monatliche Beitrag ist vom Lebensalter, der vereinbarten Karenzzeit, der Höhe der Leistung und dem Gesundheitszustand des Versicherten abhängig.

Krankentagegeldversicherung ist wichtiger

Die Presse griff dieses Thema unlängst auf. Die Stiftung Warentest testete in Finanztest Heft 07 / 2013 dreiundsechzig Krankentagegeldversicherungen für Berufstätige. Getestet wurde vor allem das Preis- / Leistungsverhältnis (70%). Zweites Kriterium mit 30% Anteil war die Verbraucherfreundlichkeit der Bedingungen. Ersteres ändert sich mit jeder Beitragsanpassung. Das zweite ist konstant wichtig. Es geht um´s Einkommen.

Eine notwendige Absicherung auch bei Arbeitnehmern!

Beim Krankentagegeld denkt man vorwiegend an Freiberufler und Selbstständige, jedoch sollten Arbeitnehmer und Angestellte diese freiwillige Zusatzversicherung abschließen. Besonders dann, wenn eine Baufinanzierung zu bedienen, oder eine Familie zu versorgen ist. Arbeitnehmer haben gesetzlich einen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch ihren Arbeitgeber bis zu maximal 42 Tage (oder bei Verträgen „außer Tarif“ auch mehr) nach dem ersten Krankheitstag. Bedingung hierfür ist, dass die Krankheit nicht selbst verschuldet ist. Der aktuelle Aufenthaltsort des Arbeitnehmers, also der Ort, wo er die Krankheit auskuriert, ist unabhängig von Lohnfortzahlungen. Er kann sich also sowohl zu Hause im Bett auskurieren, aber auch im Krankenhaus oder einer bestimmten Reha-Institution. Durch die gesetzliche Regelung der Lohnfortzahlung scheinen  Arbeitnehmer nicht so sehr auf das Krankentagegeld angewiesen zu sein, wie das bei Selbstständigen zutrifft. Die Höhe des gesetzlichen Anspruchs nachzurechnen, lohnt sich. Das Angebot kann man bei testsiegertarife.de mit dem KTG-Panel wahrnehmen.

Finanzielle Überlebensfähigkeit wählen

Die persönliche Gesundheit ist ein äußerst wichtiges Gut. Das Nachdenken über die Tatsache, ob die Überlebensfähigkeit finanziell grundsätzlich auch mit den gesetzlichen ca. 77% vom Nettolohn gewährleistet ist, die ab dem 43. Tag von der Krankenkasse fließen, lohnt sich. Denn darüber hinaus werden davon die Beiträge zur staatlichen Renten-, Arbeitslosen- und Pflege­ver­si­che­rung abgezogen. Es werden ca. 68% vom Netto ausgezahlt (Zahlen Stand 2013). Weniger Zeit für die Suche und weitere Vorteile: Mit dem KTGPanel kann man hier die eigene Situation um das Krankengeld berechnen. Es bietet echte Hilfe. Einfach Kontakt aufnehmen, Beratung nutzen An­ge­bot an­for­dern (Vergleich kommt als PDF per E-Mail) und Monatsbeitrag berechnen lassen. Der Datenschutz im Hause ist gewährleistet.

Ein Muss für Selbständige

Freiberufler und Selbständige sind auf ihre Arbeitskraft angewiesen, um so Tag für Tag weiter im und am Unternehmen zur arbeiten. Kann die Arbeit aufgrund gesundheitlicher Situationen nicht mehr geleistet werden, kommt in der Regel auch kein oder weniger Geld in die Kasse, was bei Arbeitsunfähigkeit über Wochen oder gar Monate schnell bedrohliche Ausmaße für die Karriere und  finanzielle Existenz annehmen kann. Darüber hinaus fehlen gegebenenfalls bei reduziertem Einkommen die notwendigen Euro zur Weiterzahlung der eigenen Alters­vorsorge. Da hat es der abhängig Beschäftigte etwas einfacher.

Krankentagegeld für Selbständige in der GKV

Die gute Nachricht ist: Einige, nicht alle, gesetzliche Krankenkassen haben das Krankengeld für auch für freiwillig Versicherte im Angebot. Achtung: Das Krankengeld der GKV wird im Unterschied zum privaten Krankengeld für maximal 78 Wochen innerhalb 3 Jahren gezahlt (Stand 2016). Noch besser: Ist man gesund,  kommt der Abschluss einer ergänzenden privaten Kranken­ver­si­che­rung für das Krankentagegeld ins Spiel. Diese Versicherung ist bei den privaten Krankenversicherern meist günstiger und besser. Man zahlt in der Regel weniger Beitrag für mehr Leistung. Rechtzeitig einen Vertrag über Krankengeld schließen, denn auch hier gibt es ein zu spät. Unverhofft kommt oft. Einfach Kontakt aufnehmen und bei testsiegertarife fragen oder ein An­ge­bot an­for­dern. Der Datenschutz ist gewährleistet, kein Newsletter nervt ständig

Wie funktioniert die Krankentagegeldversicherung?

Beim Arbeitnehmer tritt diese nach Ablauf der Lohnfortzahlung (durch den Arbeitgeber) ein und zahlt ein vereinbartes Tagegeld während der Dauer der AU ohne zeitliche Begrenzung. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wird dem Versicherer vorgelegt, und kurz darauf folgt in der Regel einmal im Monat die Auszahlung (vereinbartes Krankengeld pro Kalendertag x Anzahl der Kalendertage, an denen man krankgeschrieben war inclusiv Sonn- und Feiertage). Selbständige bestimmen den Zeitpunkt des Beginns der ersten Zahlung (Karenzzeit) selbst (1., 8., 15., 21., 28., 43., oder ein anderer Tag). Besondere Regeln gelten für das Ausland.

Privat versichert

Ist man unabhängig vom beruflichen Status in der PKV, schließt man die Krankentagegeldversicherung im Regelfall bei dem Versicherer ab, bei welchem man auch die private Kranken­ver­si­che­rung hat. Das ist jedoch keine Pflicht, letztlich können Kunden frei auswählen, wo sie sich ver­sichern möchten und von wem sie die zusätzliche Police nutzen wollen.

Bemessung des Tagegeldes und Bereicherungsverbot

Die Leistungshöhe sollte sich immer am benötigten Einkommen orientieren. Arbeitnehmer bitte die Beiträge zur staatlichen Renten-, Arbeitslosen- und Pflegepflichtversicherung mit berücksichtigen. Die Versorgungslücke ist die Differenz zwischen dem realen Einkommen und dem Krankengeld der GKV bzw. dem im Krankheitsfall noch zur Verfügung stehenden Einkommen aus anderen Quellen. Achtung: Es gilt die gesetzliche Regelung, dass das Krankentagegeld die Höhe des üblichen Nettoeinkommens nicht übersteigen darf. Mit dem so genannten Bereicherungsverbot  soll verhindert werden, dass sich zum Beispiel Freiberufler und Selbstständige krank melden, um damit mehr gezahlt zu bekommen, als während der normalen Arbeit verdient wird.

Lohnsteigerung

Erhöht sich jedoch das Nettoeinkommen des Versicherten, kann er auch seine Krankentagegeldversicherung darauf ausrichten. Im Regelfall besteht aller drei Jahre die Möglichkeit, die Leistungshöhe der Krankentagegeldversicherung anzupassen. Dabei steigen dann selbstverständlich aber auch die monatlich fälligen Beträge für diese Zusatzversicherung.

Flexiblere Krankentagegeldversicherung bei Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men

Selbstständige und Freiberufler, die freiwillig weiterhin bei der gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung versichert sind, haben nur einen Anspruch auf Krankentagegeld, wenn sie diesen auch gewählt haben. Wesentlich flexibler und häufig auch sinnvoller ist die Absicherung durch private Versicherer. Die freiwillige Kranken­zusatz­ver­si­che­rung kann bei privaten Versicherern mit unterschiedlichem  Leistungsbeginn gewählt werden. Arbeitnehmer immer frühestens ab dem 43. Tag. Auch Arbeitsunfähigkeit durch Berufskrankheiten und Berufsunfälle sind durch diese Kranken­zusatz­ver­si­che­rung abgesichert.

Zusammenfassung private Kranken­ver­si­che­rung für Tagegeld

Diese Kranken­ver­si­che­rung gehört nach Haft­pflicht- und BU-Versicherung zu den wichtigsten Vorsorgeverträgen für Berufstätige. Sie sichert das monatliche Einkommen und die private Alters­vorsorge im Krankheitsfall ab. Das renommierte Magazin „FINANZTEST“ hat aktuell im Magazin 07/2013 einen Test der einzelnen Versicherungen für das Krankentagegeld durchgeführt. Informationen dazu bekommt man bei testsiegertarife.de.

  • variabler Leistungsbeginn für Selbständige
  • für Arbeitnehmer zahlt die Krankentagegeldversicherung stets frühestens ab 43. Tag
  • Tagegeld orientiert sich am Nettoeinkommen, Bereicherungsverbot beachten
  • Arbeitnehmer bitte die Beiträge zur staatlichen Renten-, Arbeitslosen- und Pflegepflichtversicherung berücksichtigen
  • Unfall, Berufskrankheiten und -unfälle sind abgesichert
  • Tarifierung erfolgt nach Alter und Karenzzeit, teilweise nach Berufsgruppen (Gefahrerhöhung)
  • Fragen nach Gesundheitszustand beachten
  • Verträge ohne Gesundheitsprüfung bis Eintrittsalter 50 auf Anfrage erhältlich. Bei Bedarf bitte Kontakt aufnehmen und auf diesen Artikel verweisen

Kündigung und Vertragslaufzeit der Zusatzversicherung für Krankentagegeld

Es wird meist eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten vereinbart. Die Kündigung der Versicherung kann jährlich ordentlich erfolgen, die Kündigungsfrist beträgt drei Monate. Die Kündigung kann sowohl in ihrer Ganzheit erfolgen, sich aber auch auf einzelne Tarife oder versicherte Per­sonen beschränken. Geht man in Rente, endet der Vertrag. Interessieren Sie sich für die zusätzliche Vorsorge mit Krankentagegeld, können Sie sich direkt hier weitere Informationen und Angebote einholen. Der Service ist kostenlos und soll Ihnen einen ersten Überblick über den Markt, die einzelnen Versicherer und die Policen selbst bieten. Dank der einfachen Struktur der Policen kann die freiwillige Zusatzversicherung auch direkt unproblematisch und schnell online abgeschlossen werden. So sind Sie auch für langwierige und unangenehme gesundheitliche Situationen finanziell gewappnet. Informationen zu weiteren Versicherungen finden Sie oben in der Navigation.