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4. Juli 2016

Zahnklinik: Wann ein Aufenthalt notwendig ist

zahnklinik

Zahnklinik – in einer Zahnklinik können Patienten ambulant behandelt und stationär aufgenommen werden. Letzteres ist in der Regel dann der Fall, wenn schwierige chirurgische Operationen vorgenommen werden müssen. Auch wenn Zahnkliniken meist alle zahnmedizinischen Leistungsspektren abdecken, verfügen sie jedoch nicht alle über eine Notfallaufnahme oder einen rund um die Uhr Notdienst. Dieser ist jedoch bundesweit über den zahnärztlichen Notdienst zu ermitteln und den regionalen Tageszeitungen zu entnehmen.

Fachgebiete einer Zahnklinik

Folgende Aufgabenbereiche untermalen den Alltag einer Zahnklinik:

Die Implantologie, deren Aufgaben sich mit dem Einpflanzen von Implantaten befassen, die wiederum das Fundament für festsitzenden Zahnersatz bilden.

Repräsentantin für unangenehme Wurzelkanalbehandlungen und Wurzelresektionen in einer Zahnklinik ist die Endotontie.

Zur Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie zählen die Korrektur von Zahnfehlstellungen, chirurgische Eingriffe sowie die Behandlung von Kiefergelenken und Kieferfehlstellungen. Auch Operationen von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, Maßnahmen des Knochenaufbaus und Erkrankungen des Gesichtsschädels sind Tätigkeitsfelder einer Zahnklinik.
Zur plastischen und rekonstruktiven Chirurgie zählen ferner ästhetische Maßnahmen, die nicht als Krankheit anerkannt sind.

Anders verhält es sich bei der Tumorchirurgie: Bösartige Tumore im Gesichtsbereich bedürfen einer sofortigen Behandlung, da sie Metastasen ausstreuen und somit lebensbedrohende Auswirkungen mit sich bringen. Die Tumorchirurgie erfordert hohe fachliche Kompetenzen, so dass eine Zahnklinik für diese schwerwiegenden Fälle die richtige Anlaufstelle ist. Bestrahlungstherapien zählen zum erweiterten Leistungskatalog der Tumorchirurgie.

In den Bereich der Oralchirurgie entfallen Zahnextraktionen und Laserbehandlungen.

Auf Wunsch werden in einer Zahnklinik auch Behandlungen im Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose durchgeführt. Letztere ist insbesondere für Angstpatienten eine ideale Möglichkeit, ihre Furcht komplett ausschalten zu können und alle Eingriffe einfach zu verschlafen.

Wann zahlen Krankenkassen eine zahnärztliche Behandlung unter Vollnarkose?

Hier gilt generell, rechtzeitig vor der Behandlung mit dem Versicherungsträger die Kostenfrage zu klären, da ansonsten erhebliche Ausgaben auf Patienten zukommen. In nachstehenden Fällen werden die Kosten einer Vollnarkose in einer Zahnklinik oder Praxis übernommen:

Natürlich immer dann, wenn die geplanten Eingriffe sehr komplex und nicht unter örtlicher Betäubung durchzuführen sind. Besteht eine Allergie gegen ein örtliches Narkotikum, muss ebenfalls auf eine Anästhesie zurückgegriffen werden. Extreme Angstreaktionen, die medizinisch begründet werden können, rechtfertigen durchaus eine Vollnarkose. Dies betrifft auch schwere geistige und körperliche Einschränkungen von Patienten, die einen Eingriff des Zahnmediziners sehr behindern und beeinträchtigen würden. Die Kosten für eine Vollnarkose werden von den gesetzlichen Krankenkassen auch bei Kindern unter 12 Jahren übernommen, die eine zahnärztliche Behandlung mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln verweigern.

Sehr gute Zahnzusatz­versicherungen wie Württembergische, INTER, Janitos, Bayerische, Stuttgarter, erstatten Leitungen für Vollnarkose im Rahmen versicherter Zahnbehandlungen / Zahnersatzmaßnahmen. Einen sehr guten Überblick kannst Du Dir im Zahnversicherungsvergleich, Ansicht ausführlich unter Punkt 4.2 machen.

Peter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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