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18. April 2016

Implantate: Unterschiede & Möglichkeiten

Zahn Implantate

Implantate sind der menschlichen Zahnwurzel nachgebildete, schraubenf√∂rmige Verankerungen, die im Kieferknochen eingesetzt werden. Sie bestehen aus drei Teilen: dem Implantatk√∂rper, einem Halsteil und der auf ihm zu befestigenden Krone. Da sie nach einer gewissen Zeit fest mit dem Gewebe verwachsen, sind sie f√ľr Au√üenstehende nicht zu erkennen. Implantate k√∂nnen f√ľr den Ersatz einzelner oder mehrerer Z√§hne verwendet werden und bieten den betroffenen Patienten einen langfristigen und hohen Trage- und Leistungskomfort.

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Implantate Рhohe Biokompatibilität der Implantatmaterialien

F√ľr die Herstellung der k√ľnstlichen Zahnwurzeln kommen reines Titan, bei Roxolid-Implantaten eine Materialzusammensetzung aus Titan und Zirkonium oder als dritte M√∂glichkeit metallfreie Keramiken in Frage. Alle drei Optionen erf√ľllen h√∂chste √§sthetische Anspr√ľche einer modernen Zahnheilkunde und zeichnen sich durch ihre hervorragende Vertr√§glichkeit aus.

Verwendungsmöglichkeiten der Implantate

Implantate k√∂nnen sowohl f√ľr die Versorgung mit einer einzelnen Krone als auch zum Schlie√üen gr√∂√üerer Zahnl√ľcken mit Br√ľcken genutzt werden. Und sie dienen vielen Patienten, denen herausnehmbare Teil- oder Vollprothesen Probleme bereiten. Da Implantate die Grundlage eines festsitzenden Zahnersatzes bilden, sorgen sie f√ľr eine √Ąsthetik, mit der sich Menschen wohl f√ľhlen und die ihnen das Herausnehmen ihrer Kunstz√§hne nicht t√§glich immer wieder vor Augen f√ľhrt.

Absprachen durch Behandlungsplan

Der behandelnde Zahnarzt ist f√ľr die Versorgung mit Implantaten der wichtigste Ansprechpartner. Er ber√§t intensiv und f√ľhrt alle Voruntersuchungen durch, die meist auch eine R√∂ntgenaufnahme beinhaltet. Diese bietet ihm Aufschluss √ľber den Kieferknochenbau und die Eignung zur Einpflanzung eines Implantates. Sie zeigt ihm ferner, ob gegebenenfalls knochenaufbauende Ma√ünahmen im Vorfeld erforderlich sind. Wichtig ist ferner, dass der Zahnarzt √ľber allgemeine Erkrankungen durch den Patienten aufgekl√§rt wird.

Die Implantatinsertion ist ein chirurgischer Eingriff, die in vielen F√§llen station√§r vorgenommen wird. Danach folgt die so genannte Einheilungsphase unter der Schleimhaut, die bis zu sechs Monaten dauern kann. Zur √úberbr√ľckung bis zur Einpflanzung des endg√ľltigen Zahnersatzes dient ein Provisorium, das dem Patienten Erleichterung beim Kauen verschafft.

Der Kostenfaktor bei Implantaten

Nachteilig an Implantation sind ihre recht hohen Kosten, die von den gesetzlichen Krankenkassen nur in Ausnahmef√§llen bei bestimmten Vorerkrankungen getragen werden. Anders sieht es bei den privaten Krankenkassen aus, die ihren Mitgliedern deren Ausgaben bis zu 100 % erstatten. Im deutschen Durchschnitt kostet ein Implantat inklusive Knochenaufbau und Krone ca. 3.300 Euro. Kassenanteil mit vollem Bonsus davon: 416 Euro. Wer als Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung √ľber eine entsprechende Zahnzusatzversicherung verf√ľgt, kann die Kosten f√ľr k√ľnstliche Zahnwurzeln hieraus erstattet bekommen, sofern die Versicherungspolice Implantate beinhaltet.

Frank Sander

Frank Sander ist Gesch√§ftsf√ľhrer der testsiegertarife Service GmbH. Seine langj√§hrige Erfahrung bietet ihm fundiertes Wissen √ľber die Welt der Tarife f√ľr Zahnzusatzversicherungen. Seine Expertise gibt er in diesem Blog gerne an Sie weiter.

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