• die Besten aus 220 Tarifen
  • 98% Kundenzufriedenheit
  • Persönliche Beratung
Jetzt vergleichen! Dauert nur 12 Sek.
26. Februar 2018

Zahnfleischschwund vorbeugen und behandeln

Zahnfleischschwund

Zahnfleischschwund, fachlich Gingivale Rezession genannt, ist eine RĂŒckbildung des Zahnfleisches. Sie fĂŒhrt zur Freilegung des Wurzelbereiches und einer Offenlegung der ZahnhĂ€lse. Die Gingivale Rezession tritt vor allem bei Erwachsenen ĂŒber 40 Jahren auf. Die VerĂ€nderung ist erst dann krankhaft, wenn sie eine Dentin-Überempfindlichkeit verursacht oder das Ă€sthetische Erscheinungsbild beeintrĂ€chtigt.

Die Entstehung von Zahnfleischschwund

Die Entstehung einer Gingivalen Rezession ist auch auf Zahnfleischerkrankungen zurĂŒckzufĂŒhren. Ursache einer Gingivitis ist Plaque, die zu einer EntzĂŒndung des Zahnfleisches fĂŒhrt. Wenn die Krankheit die stĂŒtzenden Zahnstrukturen angreift, wird sie als „Parodontitis“ bezeichnet. Plaque an den Zahnfleisch-RĂ€ndern fĂŒhrt zu einer EntzĂŒndung des Zahnfleisches. Infolge dessen geht es zurĂŒck, löst sich von den ZĂ€hnen und schrumpft. ZahnfleischrĂŒckgang ist auch auf falsches ZĂ€hneputzen zurĂŒckzufĂŒhren. Falsche Putzbewegungen oder zu starkes DrĂŒcken verletzen das Zahnfleisch. Ein weiterer Risikofaktor fĂŒr schwindendes Zahnfleisch ist ZĂ€hneknirschen (Bruxismus).

Dem Zahnfleischschwund vorbeugen

Je fortgeschrittener der Schwund des Zahnfleisches ist, desto mĂŒhsamer ist die Behandlung. Betroffene mĂŒssen stets und besonders auf ihre Mundhygiene achten. Eine ausgezeichnete Mundhygiene beugt der Entstehung von Plaque vor. Denn die Bakterien werden vom Zahnfleischrand ferngehalten. Patienten, die Zahnseide benutzen und regelmĂ€ĂŸig Termine beim Zahnarzt wahrnehmen, beugen Zahnfleischproblemen effektiv vor.

Ein Zahnarztbesuch sollte ĂŒblicherweise zwei Mal im Jahr erfolgen. Dabei ist in der Regel auch eine professionelle Zahnreinigung zu empfehlen. Der Zahnarzt entfernt Plaque, die nicht ĂŒber eine ZahnbĂŒrste erreichbar ist.

Im Alltag ist eine grĂŒndliche Pflege immer zu empfehlen. Die ZĂ€hne sollten mindestens zwei Mal am Tag geputzt und einmal tĂ€glich mit Zahnseide gereinigt werden. Beim ZĂ€hneputzen ist eine ordentliche Putztechnik unerlĂ€sslich. Diese ermöglicht es den Borsten, bis zu einem Millimeter unter den Zahnfleischrand zu gelangen. Dort entfernen sie dann Plaque. Das Zahnfleisch darf dabei nicht verletzt, sondern nur leicht massiert werden.

Zahnfleischschwund: Ursachen und Behandlung

Nikotin und Tabak verursachen zahlreiche Gesundheitsprobleme. Personen mit Zahnfleischschwund sollten am besten mit dem Rauchen aufhören. Das Rauchen stört die Mikrozirkulation des Blutes und vermindert den Speichelfluss. Der Speichel ist fĂŒr den Schutz der ZĂ€hne allerdings unerlĂ€sslich. Piercings im Mund können ebenfalls zu Problemen an den ZĂ€hnen und am Zahnfleisch fĂŒhren.

Ist der RĂŒckgang des Zahnfleisches schon sehr weit fortgeschritten, hilft nur noch ein Besuch beim Zahnarzt. Dieser ist dazu befĂ€higt, die Ursachen des ZahnfleischrĂŒckganges genau zu bestimmen. Er gibt BehandlungsratschlĂ€ge und empfiehlt das weitere Vorgehen. ZahnfleischrĂŒckgang passiert nicht ĂŒber Nacht. Die Ursachen dafĂŒr wirken zumeist kumulativ. Deshalb sollten die folgenden RatschlĂ€ge befolgt werden:

  1. Hören Sie mit dem Rauchen auf.
  2. Trinken Sie weniger Alkohol.
  3. Putzen Sie mindestens zwei Mal am Tag die ZĂ€hne.
  4. Nutzen Sie Zahnseide.
  5. Lernen Sie die richtige Zahnputztechnik.

UnerlĂ€ssliche Voraussetzung fĂŒr einen Behandlungserfolg soll ein sofortiger und dauerhafter Rauchstopp sein. Man bemerkt, dass sich Atmung, Zahnfleischschwund und Geschmack schon nach ein bis zwei Tagen verbessern. Die perfekte Vorsorge wird optimal durch eine Zahnzusatz­versicherung mit sehr guten Leistungen fĂŒr Zahnerhalt ergĂ€nzt. Diese finden Sie in unserem Zahnzusatz­versicherung Vergleich.

Peter Filip

Peter Filip ist GeschĂ€ftsfĂŒhrer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

Was können wir fĂŒr Sie tun?