Rechtsschutzversicherung

Die zusätzliche Absicherung durch eine Rechtsschutzversicherung übernimmt im Fall einer Rechtsstreitigkeit diverse Kosten, darunter auch Kosten für den Anwalt, das Gericht, Gutachter und Sachverständige. Um sich im Schadensfall nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu bringen, lohnt sich die Absicherung durch eine Rechtsschutzversicherung. Da sich die Beitragshöhen der verschiedenen Versicherungsgesellschaften teils stark unterscheiden, ergibt der Rechtsschutzversicherung Vergleich vor jedem Vertragsabschluss Sinn. Dabei sollten vor allem Deckungshöhen, Preise und Leistungen betrachtet werden. Worauf Sie noch achten sollten: Welche Leistungen die Rechtsschutzversicherung nicht übernimmt und wie Sie die Beitragshöhe mit kleinen Tricks senken können, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Die häufigsten Gründe für einen Rechtsstreit

Besonders häufig sind Rechtsstreitigkeiten in den Bereichen Arbeit, Verkehr und Wohnung zu finden. Wer etwa gegen eine Kündigung durch den Arbeitgeber vorgehen will, muss innerhalb von drei Wochen vor dem Arbeitsgericht klagen.

Wichtig übrigens bei Arbeitsstreitigkeiten: In erster Instanz trägt jede Partei ihre Anwaltskosten selbst, unabhängig vom Ausgang des Verfahrens. Selbst wenn Sie ein Arbeitsgerichtsverfahren in erster Instanz gewinnen, bleiben Sie auf der Rechnung Ihres Anwalts sitzen. Hier lohnt der zusätzliche Schutz durch eine Rechtsschutzversicherung.
Auch Auseinandersetzungen zwischen Mieter und Vermieter sind häufig Grund für eine gerichtliche Auseinandersetzung. Stichworte sind Eigenbedarfskündigungen, Nebenkostenabrechnungen oder Zahlungsrückstände. Sowohl als Mieter wie auch als Vermieter sind Sie mit einem passenden Rechtsschutz auf der sicheren Seite.
Wer verschuldet oder unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt wird, kommt oft um einen Rechtsstreit nicht herum. Denn allein die bei Verkehrsunfällen entstehenden Sachschäden können in die Tausende gehen, von den Schadenersatzforderungen bei schweren Verletzungen mit bleibenden Folgen gar nicht zu reden.

Ob Sie in einen Verkehrsunfall verwickelt werden, mit Ihrem Arbeitgeber streiten oder ein Handwerker schlechte Arbeit leistet: Wenn Sie Ihr gutes Recht durchsetzen wollen, kann der Gang zum Anwalt oder zum Gericht unumgänglich werden. Doch wer einen Rechtsstreit verliert, zahlt Anwaltsrechnungen, Gutachtergebühren und Gerichtskosten aus eigener Tasche – das summiert sich schnell auf hohe Beträge. Ein solider Rechtsschutz ist deshalb wichtig. Der Rechtsschutzversicherer sorgt mit Fachkenntnissen und finanzieller Unterstützung dafür, dass Sie Ihr Recht ohne finanzielles Risiko bekommen und zahlt im Streitfall alle Kosten bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme. Vergleichen Sie leistungsstarke Rechtsschutzversicherungen mit testsiegertarife und finden Sie den passenden Rechtsschutz zu optimalen Konditionen.

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Leistungen in der Rechtsschutzversicherung

Rechtsstreitigkeiten sind teuer: Selbst bei kleineren Prozessen gehen Anwalts- und Gerichtskosten schnell in die Tausende. Hinzu kommen häufig noch die Kosten für Sachverständigen-Gutachten und Zeugen. Gegen diese finanziellen Risiken schützen Sie sich mit einer Rechtsschutzversicherung. Das ist nicht nur dann wichtig, wenn Sie eine Auseinandersetzung vor Gericht verloren haben und sämtliche Kosten, also auch die des Gegners, tragen müssen. Auch wenn Sie den Rechtsstreit gewonnen haben, können Sie auf Ihren Anwaltskosten sitzen bleiben. Darüber hinaus werden häufig nur Teilerfolge vor Gericht erzielt, sodass die Kosten zwischen den Parteien entsprechend aufgeteilt werden. Vergleiche sind ebenfalls nicht selten. Hier tragen Kläger und Beklagter jeweils ihre eigenen Kosten. Dazu kommen die Kosten für außergerichtliche Schlichtungsverfahren. Diese sind in vielen Bundesländern bereits Pflicht und müssen von Kläger und Beklagtem getragen werden. Leistungen der Rechtsschutzversicherung sind:

  • Vertraglich definierte Deckungssumme pro Rechtsfall (üblicherweise 250.000,- €)
  • Freie Auswahl des Anwaltes und Übernahme der Kosten
  • Honorare von Sachbearbeitern und Gutachtern
  • Sämtliche Gerichtskosten
  • Kosten des Gegners
  • Streitigkeiten bezüglich sozialer Angelegenheiten, Steuer-Rechtsstreitereien, arbeitsbedingte Rechtsstreitigkeiten
  • Schadenersatz

Um sich vor hohen Kosten durch Rechtsstreitigkeiten zu schützen und im Schadensfall keinen Cent zahlen zu müssen, lohnt sich der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung. Diese übernimmt sämtliche Kosten Ihres Rechtsstreites. Welche Ausnahmen es hier gibt, wird im Weiteren geklärt.

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Das übernimmt die Rechtsschutzversicherung nicht

Die Rechtsschutzversicherung schützt vor finanziellen Risiken in vielen Bereichen, doch sie kann nicht alle denkbaren Fälle abdecken, wenn die Beiträge für die Kunden erschwinglich bleiben sollen. Bestimmte Auseinandersetzungen können deshalb nicht versichert werden, so etwa Verfahren wegen Parkverstöße im Straßenverkehr, Streitigkeiten rund um den Hausbau oder im Recht der Handelsgesellschaften, Auseinandersetzungen um Spiel- und Wettverträge sowie Spekulationsgeschäfte. Weitere Leistungen sind:

  • Kosten bei Baumängeln
  • Kosten, für die andere Versicherungen greifen
  • Falschparken
  • Falschberatung
  • Verbrechen, Betrug oder Beleidigung
  • Wettschulden
  • Klagen wegen rechtmäßiger Kündigungen

Im Erbrecht werden im Regelfall nur die Kosten für eine anwaltliche Beratung übernommen, wenn eine Veränderung der Rechtslage, etwa durch Tod eines Erblassers, das erforderlich macht. Gleiches gilt für das Familienrecht. Auch Streitigkeiten zwischen gemeinsam in einer Police versicherten Personen sind in der Rechtsschutzversicherung nicht eingeschlossen.

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Unterscheidungen in der Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung ist ein großer Bereich und lässt sich in diverse Teilbereiche unterscheiden. Für einen individuellen Rechtsschutz lassen sich mehrere Bausteine der Rechtsschutzversicherung in Ihren persönlichen Schutz einbauen.

  • Sozialrechtsschutz
  • Steuerrechtsschutz
  • Verkehrsrechtsschutz
  • Arbeitsrechtsschutz
  • Privatrechtsschutz
  • Wohnungs- und Gebäuderechtsschutz
  • Vertrag- und Sachrechtsschutz
  • Kapitalanlagen Rechtsschutz
  • Urheber-Rechtsschutz
  • Spezial-Straf-Rechtsschutzversicherung
  • Familienrechtsschutz

Strategien zur Senkung des Versicherungsbeitrags

Durch den Vertragsabschluss mit Selbstbehalt können Sie den monatlichen Beitragssatz verringern. Und auch die Dauer der Laufzeit kann einen erheblichen Einfluss auf die Kosten haben. Ähnlich wie bei der Kfz Versicherung werden auch bei der Rechtsschutzversicherung Beiträge bei Schadensfreiheit gesenkt. Das heißt: Tritt über längere Zeit kein Leistungsfall auf, senkt die Versicherung den Beitrag. Und auch die Zahlungsart kann Einfluss auf die zu zahlenden Beiträge nehmen. Zahlen Sie Ihre Beiträge jährlich, kann dieser niedriger ausfallen als bei einer monatlichen Abrechnung. Wie hoch Ihr Beitrag letztlich ist, hängt dabei auch von den Leistungen ab. Durch die individuelle Zusammenstellung Ihrer Wunschleistungen können Sie Ihre Beiträge senken.

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