Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung)

Die Berufsunfähigkeitsversicherung, auch BU-Versicherung, Unfallversicherung, Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Invaliditätsabsicherung oder Arbeitsunfähigkeitsversicherung genannt, dient als Ergänzung zur gesetzlichen Erwerbsminderungsrente. Diese reicht in der Regel bei eintretender Invalidität nicht für die Finanzierung des Lebensunterhalts aus. Die Kosten einer solchen Invaliditätsabsicherung steigen bei Versicherungsnehmern mit verhältnismäßig hohem Unfall- oder Erkrankungsrisiko. Darüber hinaus ist der Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers ausschlaggebend dafür, ob und in welcher Höhe die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung) bewilligt wird.

Warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert Ihre Existenz und ist daher für jede erwerbstätige Person sinnvoll – nicht nur für Arbeitnehmer, die bereits einer Tätigkeit nachgehen, sondern auch für Studenten, Auszubildende und Schüler, die sich auf das Arbeitsleben vorbereiten. Denn gerade in jungen Jahren kann es sich lohnen, rechtzeitig eine Berufs­unfähig­keitsversicherung abzuschließen, da hier die Policen noch besonders günstig sind. Zudem lassen sich die Kostenvorteile, je nach Tarif, auch in das spätere Berufsleben übertragen. Auch für Freiberufler und Selbstständige bietet die Arbeitsunfähigkeitsversicherung einen sinnvollen Schutz. Diese bezahlen meist keine regelmäßigen Beiträge in die Rentenkasse ein und sind im Falle einer Berufsunfähigkeit finanziell auf sich allein gestellt. Um diese Verdienstausfälle aufzufangen, lohnt sich der Abschluss einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Dabei sollte vorab ein gründlicher Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich vorgenommen werden. testsiegertarife vergleicht für Sie schnell und unkompliziert die leistungsstärken Arbeitsunfähigkeitsversicherungen, um den für Sie passenden Versicherungsschutz zu finden. Unsere Versicherungsexperten beraten Sie gerne auch in einem persönlichen Gespräch.

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Staatliche Erwerbsminderungsrente als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung?

Viele Arbeitnehmer sind noch immer der Annahme verhaftet, der Staat würde im Falle einer Berufsunfähigkeit mit einer entsprechenden Rente für sie sorgen. Das stimmt jedoch nicht ganz: Zwar gibt es eine Erwerbsminderungsrente, aber mit dieser lässt sich kaum der Lebensunterhalt bestreiten, jedenfalls nicht auf dem gewohnten Niveau. Selbst in dem Fall, in dem die volle Erwerbsminderungsrente gezahlt wird, liegt das Einkommen meist nur noch auf dem Niveau von 30-35 Prozent des bisherigen Einkommens. Damit lässt sich der gewohnte Lebensstandard nicht mehr halten und es zeigt sich erneut, dass der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass es für die Erwerbsminderungsrente Wartezeiten gibt, die eingehalten werden müssen. Diese beträgt fünf Jahre, innerhalb derer über mindestens drei Jahre hinweg regelmäßig Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt werden müssen. Eine Ausnahme bilden Arbeitsunfälle, denn hier muss lediglich einmal ein Beitrag gezahlt worden sein. Diese Situation ist vor allem für jüngere Arbeitnehmer sowie Schüler und Studenten bedenklich, denn diese genießen zu Beginn ihrer Karriere noch gar keinen staatlichen Schutz. Jetzt top Berufsunfähigkeitsversicherung vergleichen und passenden Versicherungsschutz zu optimalen Konditionen abschließen.

Volle und teilweise Erwerbsminderungsrente

Generell wird in Deutschland zwischen der vollen und der teilweisen Erwerbsminderungsrente unterschieden. Welche dieser beiden Renten ausgezahlt wird, hängt von der verbleibenden Arbeitskraft ab. Reicht diese aus, um täglich mehr als drei und weniger als sechs Stunden arbeiten zu können, bekommt der Arbeitnehmer nur die teilweise Erwerbsminderungsrente ausgezahlt. Kann er gar nicht mehr oder weniger als drei Stunden pro Tag arbeiten, dann wird die volle Erwerbsminderungsrente fällig.

Erwerbsunfähigkeitsrente versus BU-Rente?

In der Berufsunfähigkeitsversicherung findet sich die Möglichkeit zur privaten Vorsorge. Nur mit einer Absicherung bei eintretender Invalidität ist es heute noch möglich, ein Einkommen zu beziehen, das den vorherigen Lohn- oder Gehaltszahlungen aus dem Arbeitsleben entspricht. Die BU-Rente liegt in aller Regel deutlich über dem Niveau der staatlichen Erwerbsminderungsrente und ermöglicht es dem Versicherten, seinen bisherigen Lebensstandard zu halten. Schützen Sie sich und Ihren Lebensstandard durch den Abschluss einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung und sorgen Sie schon jetzt für den Ernstfall vor. Machen Sie jetzt den Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich!

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Das Wichtigste beim Abschluss einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung

Wenn es um den Abschluss einer BU-Versicherung geht, ist der vorherige Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich sinnvoll. Hierbei sollten die Allgemeine Versicherungsbedingungen genauer beachtet werden. Wichtige zu berücksichtigende Klauseln sind unter anderem:

Verzicht auf eine abstrakte Verweisung:
Keine abstrakte Verweisung auf einen anderen Beruf der nicht Ihrer eigentlichen Arbeitstätigkeit entspricht. Diese Klausel schützt den Versicherungsnehmer vor Zahlungsverweigerungen aufgrund von abstrakten Verweisungen. Damit ist die Verweisung auf einen anderen Beruf gemeint, der trotz der Berufsunfähigkeit im erlernten Beruf noch ausgeübt werden könnte (Ingenieur als Empfangskraft). Darüber hinaus sollte der Versicherungsschutz weltweit bestehen. Die Leistungen sollten nicht weniger als 50 % des letzten Nettolohns entsprechen und ab dem ersten Monat der Berufsunfähigkeit leisten. Berufsspezifische Klauseln, die nicht außer Acht gelassen werden sollten, sind die Umorganisationsklausel und die Infektionsklausel.
Klar definierte Umorganisationsklausel:
Diese Klausel richtet sich an Selbstständige Versicherungsnehmer. Die Umorganisationsklausel regelt dabei die Umstrukturierung des Unternehmens zum Zwecke der fortbestehenden Berufsfähigkeit des Selbstständigen. Wie hoch die Kosten der Umorganisation des Geschäftsbetriebes sein dürfen, muss vorab vertraglich geregelt werden. Sämtliche Regelungen zur Umorganisation sollten klar definiert und für den Selbstständigen zumutbar sein.
Infektionsklausel:
In der Infektionsklausel werden infektionsbedingte Berufsverbote ausgesprochen. Beispiele sind infizierte Ärzte, Krankenschwestern, Krankenpfleger, Erzieher und Personen im Umgang mit Menschen und Lebensmitteln. Welche Voraussetzungen für die Zahlung der Leistungen erfüllt sein müssen, sind in den Bedingungen des Vertrages hinterlegt. Grundsätzlich empfiehlt sich die sorgfältige Analyse der Erwerbsunfähigkeitsversicherung und ihrer Leistungen.Auch die Prozessquote sollte bei der Auswahl des passenden Versicherers nicht außer Acht gelassen werden.  Diese gibt Aufschluss darüber, wie es um die Zahlungsmoral des Versicherers steht. Zahlt das Versicherungsunternehmen was es zahlen muss?

Um sich im Ernstfall seiner Leistungen sicher zu wissen, ist der sorgfältige Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich unausweichlich. Durch die übersichtliche Darstellung der besten BU-Versicherungen helfen unsere Versicherungsexperten von testsiegertarife Ihnen, den Testsieger unter den Berufsunfähigkeitsversicherungen zu finden. Jetzt online vergleichen!

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Wie viele Versicherungen ist auch die Berufsunfähigkeitsversicherung ein komplexes Produkt, bei dem die individuelle Lebenssituation eine große Rolle spielt. Um alle Faktoren gebührend berücksichtigen zu können, ist der Rat eines Fachmanns besonders wertvoll. Auf testsiegertarife.de bieten unsere Versicherungsexperten Ihnen die Möglichkeit, sich telefonisch von montags bis freitags unter 0800 – 533 79 34 oder online mittels Bildschirmübertragung von unserem Fachpersonal beraten zu lassen. Auf diesem Wege können unsere Experten sämtliche Feinheiten einer BU-Police verständlich mit Ihnen besprechen und Ihnen helfen die Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden, die zu Ihren Lebensumständen passt.

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