Wohngebäudeversicherung

„Die“ Versicherung für das Haus

Wohngebäudeversicherung – die Police gegen Feuer-, Leitungswasser-, Sturm-, Hagelschäden und, wenn möglich, auch weitere Elementargefahren, ist ein Muss für jeden Hausbesitzer. Schützen Sie Ihre Immobilie mit einer sehr guten Wohngebäudeversicherung zu günstigen Beiträgen. FINANZTEST prüfte in der Ausgabe 05/2016 Wohngebäudeversicherungen. Es wurden 97 Tarife von 41 Versicherern geprüft.

Anbieter Vergleich

Wichtige Zusatzleistungen eindecken

Wir empfehlen hier nur Tarife, die Aufräumkosten, Mehrkosten für behördliche Auflagen, Kosten für Dekontaminierung von Erdreich sowie Ableitungsrohre auf dem Versicherungsgrundstück mit ver­sichern. Einen der günstigsten Preise bietet die Medien. Dicht gefolgt von der Dolleruper, die jedoch eher regional arbeiten möchte. Empfehlenswert ist auch Grundeigentümer, die außerdem Elementarschutz in den versicherbaren Gebieten anbietet. Fotovoltaikanlagen sind am besten bei der Häger im Tarif Kompakt mit versichert. Sie können mit den empfohlenen Tarifen gutes Geld sparen und sind dennoch sehr gut abgesichert.

Wohnge­bäude­ver­si­che­rung schützt Hauseigentümer

Das eigene Haus ist für die meisten Eigentümer die größte Ausgabe ihres Lebens. Gefahren wie Feuer, Leitungswasser oder Unwetter können immense Schäden oder sogar einen Totalschaden nach sich ziehen. Eine Wohngebäudeversicherung ist für Hauseigentümer unverzichtbar. Der Hausrat ist nicht versichert. Dieser sollte durch eine separate Haus­rat­ver­si­che­rung abgesichert werden. Die Bestandteile Feuerversicherung und Leitungswasserversicherung sollten immer eingeschlossen sein.

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Grundlagen Wohngebäudeversicherung

Ein heftiger Sturm deckt das Dach ab, ein Rohrbruch setzt das Haus unter Wasser, ein Feuer zerstört Teile des Gebäudes – in all diesen Fällen schützen Sie sich mit einer Wohngebäudeversicherung.

Neben der Privathaftpflichtversicherung und dem Hausratschutz ist sie für Hausbesitzer unentbehrlich: nach einem Brand, aber auch durch Wasser, Sturm oder Überschwemmung kann der Schaden Sie schnell an die Grenzen Ihrer finanziellen Belastbarkeit bringen.

Gut geschützt sind Sie im Ernstfall nur, wenn Sie eine Wohngebäudeversicherung in Ihrem Policenordner haben.

Was ist alles versichert?

Eine Wohngebäudeversicherung schützt zunächst Ihr Gebäude selbst, außerdem die zugehörigen Garagen und andere Nebengebäude wie beispielsweise Carports, Gartenhäuser oder Geräteschuppen, die im Versicherungsvertrag bezeichnet werden. Mitversichert sind alle Teile, die mit dem Gebäude fest verbunden sind, wie etwa Einbauküchen oder -schränke.

Auch Gebäudezubehör ist versichert

Der Versicherungsschutz umfasst in der Regel auch Zubehör, das Wohnzwecken oder der Instandhaltung des Wohngebäudes dient – zum Beispiel Werkzeug, Brennholz, Markisen, Alarmanlagen, Blumenkästen oder Rundfunkantennen.

Inwieweit der Garten, der Swimming-Pool oder die moderne Wasseraufbereitungsanlage mitversichert ist, hängt von den jeweiligen Versicherungsbedingungen ab und kann manchmal sogar mit dem Versicherer ausgehandelt werden.

Was leistet die Wohng­ebäude­ver­si­che­rung?

Das Haus und sein Zubehör ist in der Wohnge­bäude­ver­si­che­rung gegen Feuer, Leitungswasserschäden wie Rohrbrüche, Sturm, Blitzschlag, Hagel und je nach Vertragsumfang auch gegen Naturereignisse wie Überschwemmungen, Lawinen oder Erdbeben geschützt.

Die Ge­bäude­ver­si­che­rung ersetzt Schäden bis zur vereinbarten Versicherungssumme, wenn ein heftiger Sturm das Dach abdeckt, Regen ins Mauerwerk eindringt oder ein Brand teures Unheil anrichtet.

Extraleistungen je nach Vertrag

Je nach Vertragsbedingungen können aber noch weitere Leistungen im Versicherungsschutz enthalten sein oder mitversichert werden: die Beseitigung von Graffiti, notwendige Aufräum- und Abbrucharbeiten nach einem Schadensfall, Transport- und Lagerkosten, Hotelkosten bei Unbewohnbarkeit des Gebäudes, Mietausfall für vermietete Räume, Rückreisekosten aus dem Urlaub nach schweren Versicherungsschäden oder auch Sachverständigengebühren, die bei der Schadensfeststellung entstehen.

Einige Unternehmen ersetzen sogar Aufwendungen für die Beseitigung von Rohrverstopfungen. Welche dieser Zusatzleistungen mitversichert sind, ist in den Tarifbedingungen der einzelnen Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men geregelt.

Wer braucht eine Ge­bäude­ver­si­che­rung?

Jeder Hausbesitzer sollte sich gegen die wichtigsten Risiken mit einer Ge­bäude­ver­si­che­rung schützen. Nach einem Brand, aber auch durch Rohrbruch, Sturm oder Hagel kann der Schaden so groß sein, dass man als Eigentümer schnell an die Grenzen seiner finanziellen Belastbarkeit gelangt. Banken verlangen für eine Immobilienfinanzierung ohnehin den Nachweis einer Feuerversicherung.

Risiken können auch einzeln versichert werden

Da die Ge­bäude­ver­si­che­rung eine „verbundene“ Versicherung ist, bei der die Prämien für jede Gefahr (Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel, Elementarschäden usw.) einzeln kalkuliert werden, können Sie jedes Risiko auch einzeln ver­sichern.

Übrigens: bei einem Eigentümerwechsel geht die Ge­bäude­ver­si­che­rung automatisch auf den Käufer über, sie kann von ihm aber innerhalb von vier Wochen gekündigt werden.

Als Käufer sollten sie eine bestehende Police nicht sofort, sondern erst zum Jahresende kündigen. Denn der volle Jahresbeitrag steht dem Versicherer auch bei unterjähriger Kündigung zu.

Wie hoch muss die Versicherungssumme sein?

Die Versicherungssumme in der Ge­bäude­ver­si­che­rung sollte dem Wert Ihrer Immobilie entsprechen. Ist die Versicherungssumme niedriger ist als der Gebäudewert zum Schadenzeitpunkt, liegt Unterversicherung vor.

Das kann im Ernstfall verhängnisvoll sein: stellt sich heraus, dass Sie unterversichert sind, kann der Versicherer die Entschädigung kürzen. Dann wird etwa bei einem Brand oder Sturmschaden nur ein Teil ersetzt. Beträgt die Versicherungssumme 150.000 Euro bei einem Gesamtwert des Gebäudes von inzwischen 300.000 Euro, ist man mit 50 Prozent unterversichert. Kommt es dann zu einem Schaden von 30.000 Euro, ersetzt der Versicherer nur die Hälfte, also 15.000 Euro.

Gleitende Neuwertversicherung schützt vor Unterdeckung

Allerdings können Sie mit Ihrem Versicherer einen so genannten Unterversicherungsverzicht vereinbaren: in diesem Fall werden Schäden immer bis zur vollen Versicherungssumme ersetzt. Voraussetzung für den Unterversicherungsverzicht ist in der Regel, dass eine gleitende Neuwertversicherung vereinbart wird, durch welche Beiträge und Versicherungsschutz regelmäßig an den gestiegenen Wert Ihrer Immobilie angepasst werden.

In jüngster Zeit werden Ge­bäude­ver­si­che­rungen mit Unterversicherungsverzicht auch auf Basis des so genannten Wohnflächenmodells angeboten. Hier wird das Haus nach Typ und Ausstattung eingestuft, die Prämie wird pro Quadratmeter festgelegt.

Regional bedingte Risikozuschläge

Der Basisschutz der Ge­bäude­ver­si­che­rung umfasst Brand-, Leitungswasser-, Blitzschlag-, Sturm-, Hagel- und Explosionsschäden.

Je nach regionaler Lage kann Ihr Gebäude aber auch durch andere Risiken gefährdet sein – vor allem durch Naturereignisse wie Überschwemmungen, Sturmfluten, Erdbeben, Erdrutsche, Lawinen oder Schneedruck.

Solche naturbedingten „Elementarschäden“ können in der Ge­bäude­ver­si­che­rung einzeln oder im Paket mitversichert werden. Allerdings wird ein Aufpreis fällig, der je nach Region und örtlicher Risikosituation unterschiedlich hoch sein kann. In machen Regionen ist der Elementarschutz auf Grund zu hohen Risikos nicht wählbar.

„Versicherung Haus“ sinnvoll?

Auch Ihr solides Haus kann Schaden nehmen. Ein heftiger Sturm deckt das Dach ab – Regen und Hagel dringen ins Dachgeschoss, Wasser fließt durch Decken und Wände. Nach einem Zimmerbrand ist die Holzdecke zentimeterdick mit Ruß bedeckt und muss ersetzt werden. Bei solchen Feuer-, Leitungswasser und Sturmschäden tritt die Wohngebäudeversicherung ein. Darüber hinaus können Sie, abhängig von Ihrem Wohnort… die Absicherung weiterer Elementarschäden wie z. B. durch Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben oder Erdrutsch mit Ihrem Versicherer vereinbaren.

Hochwasser

Das Risiko von Hochwasser und Überschwemmungen betroffen zu werden, ist größer als man annimmt. Denn auch abseits von Flüssen, die über die Ufer treten, kann Starkregen zu verheerenden Überschwemmungen führen. Wie stark Ihr Haus überschwemmungsgefährdet ist, können Sie bei Ihrer Gemeinde, den zuständigen Wasserbehörden sowie bei Ihrem Versicherer erfragen. Hinweise, wie Sie sich bei einer Überschwemmungsgefährdung schützen können, erhalten Sie ebenfalls von Ihrem Versicherer.

Versicherungssumme und gleitender Neuwert

Die Versicherungssumme für Ihre Wohngebäudeversicherung richtet sich nach dem Wert des Hauses. Um eine Unterversicherung zu vermeiden ist es üblich, das Haus zum gleitenden Neuwert zu ver­sichern. Dann werden Versicherungsschutz und Beitrag automatisch den Veränderungen der Baupreise angepasst. Im Schadenfall wird der Schaden dann voll ersetzt. Alternativ dazu bieten einige Versicherer den Abschluss einer Wohnge­bäude­ver­si­che­rung auf der Basis des neu entwickelten Wohnflächenmodells an. Das Haus wird nach Typ und Ausstattung eingestuft, die Prämie wird pro Quadratmeter Wohnfläche festgelegt. Schützen Sie Ihren wichtigen Vermögensbaustein Immobilie sehr gut und günstig ab! Bei uns bekommen Sie nur die besten getesteten Tarife. Das erleichtert Ihnen schon einmal die Auswahl der Gesellschaft enorm.

Worauf sollten Sie achten?

  1. Die Versicherungssumme muß so hoch bemessen sein, dass die Reparatur oder der Wiederaufbau der Immobilie einschließlich Nebengebäude, Garagen, Solaranlagen etc. zu Baupreisen des Schadentages vollständig möglich wird. Berücksichtigen Sie bitte auch später durchgeführte Modernisierungen und An- und Umbauten.
  2. Versichern Sie sich umfassend gegen die Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel und (wenn möglich) weitere Elementarschäden sowie Rückstau / Starkregen. Bei Mehrparteienhäusern macht die Mitversicherung von Gebäudebeschädigungen durch unbefugte Dritte Sinn (z.B. die durch Einbruch zerstörte Haupteingangstür). Alle weiteren Details finden Sie im Vergleichsrechner.

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