Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufs­unfähig­keitsversicherung. Die Berufsunfähigkeit, eine meist verkannte Gefahr. Denn ungefähr jeder Vierte muss seinen Job gesundheitsbedingt an den Nagel hängen. Vater Staat hat sich weitgehend aus der Absicherung der Arbeitskraft zurückgezogen. Je früher man sich mit dem Thema beschäftigt, desto besser. Dem Zeitgeist folgend nehmen mittlerweile psychische Störungen / Erkrankungen Platz 1 als Ursache für Berufs­unfähig­keit ein. In FINANZTEST 7/2016 wurden die preiswertesten Angebote zur Absicherung des Risikos Invalidität aller in Deutschland niedergelassenen Versicherer abgefragt. Es wurden die Berufs­unfähig­keitsversicherung, Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Dread-Disaese-Versicherung (schwere Krank­hei­ten), Unfall­ver­si­che­rung, Funktionsinvaliditätsversicherung (für bestimmte schwere Erkrankungen und Verlust von Grundfähigkeiten) und die Grundfähigkeitsversicherung betrachtet. Die Hauptaufgabe heute ist nicht, eine sehr gute Berufs­unfähig­keitsversicherung zu finden, sondern vom Versicherer auch angenommen zu werden. Aus diesem Grunde ist es sehr empfehlenswert, gleichzeitig bei mehreren Versicherern anzufragen. Das übernehmen wir für Sie.

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Oder berechnen Sie hier gleich die Höhe Ihrer vollen und halben Erwerbsminderungsrente sowie die Höhe der benötigten Berufs­unfähig­keitsrente.

Berufs­unfähig­keitsversicherung Arbeitnehmer

Arbeitnehmer, Selbständige und Beamte: Bitte, lassen Sie sich im eigenen Interesse unbedingt von einem Versicherungsmakler oder Versicherungsberater in Sachen Berufs­unfähig­keitsversicherung beraten. Die Experten wissen, dass sie im Unterschied zu Testzeitschriften für ihre Empfehlung und Beratung haften. Dadurch sind die Experten für Berufs­unfähig­keit gezwungen, bei der Prüfung der günstigsten BU-Versicherung in die Tiefe zu gehen. Der aktuelle Test lässt aus Verbrauchersicht leider einige entscheidende Fragen offen:

  • Verzicht konkreten Verweis?
  • Verhältnis Bruttobeitrag/Nettobeitrag?
  • Höchstgrenze bei der Nachversicherung?
  • Regelungen durch Arztanordnungsklausel?
  • Regelung abstrakter Verweis auch für Nachprüfungen ?
  • Regelung bei vorrübergehendem Ausscheiden aus dem Beruf?
  • Regelung garantierter Steigerungen der BU-Rente im Leistungsfall?
  • Verzicht auf Beitragserhöhung bei Änderung Leistungsbedarf §163VVG?

Berufs­unfähig­keitsversicherung Azubis und Studenten

Azubis und Studenten: In Finanztest 03/2012 wurden Berufs­unfähig­keitsversicherungen für Azubis und Studenten getestet, die eine Rente bei zahlen, wenn der Versicherte aufgrund von Krankheit, Kräfteverfall oder Unfall den angestrebten Beruf nicht ausüben kann, oder die Fähigkeit verlor sein Studium/seine Ausbildung fortzusetzen. Also nicht erst ab der totalen Erwerbsunfähigkeit. Angefragt wurde bei allen in Deutschland niedergelassenen Versicherern. Für Azubis bietetAxa besonders günstige Beiträge.Allianz undBarmenia besonders bei Studierenden. Wir finden für Sie per Analysesoftware ausschließlich unter den Tarifen mit Qualitätsurteil „SEHR GUT“ drei, auf Ihre eigenen Bedürfnisse am besten passende Testsiegertarife.

Ist eine Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll?

Berufsunfähigkeitsversicherung Die Berufs­unfähig­keitsversicherung ist eigentlich mehr als das, denn sie versichert ein existenzielles Risiko, nämlich das Risiko der Berufs­unfähig­keit. Dass dieses Risiko nicht zu vernachlässigen ist, zeigt schon ein kurzer Blick auf die aktuellen Statistiken. Diese besagen nämlich, dass es fast jeden vierten Arbeitnehmer in Deutschland trifft. Konkreter: Jeder dritte Arbeiter und jeder fünfte Angestellte muss aus gesundheitlichen Gründen noch vor Erreichen des Rentenalters den eigenen Beruf zeitweise oder für immer aufgeben. Grund genug also, sich rechtzeitig um einen entsprechenden Schutz zu bemühen, damit die Finanzen im Fall der Fälle nicht in Schieflage geraten. Im Folgenden sollen die wichtigsten Fragen zu diesem Thema geklärt und wertvolle Hinweise zum Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung gegeben werden.

Für wen ist eine Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll?

Diese Frage, ob eine Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll ist, lässt sich leicht beantworten: Für jeden, der im Erwerbsleben oder kurz davor steht. Das schließt also neben Arbeitnehmern, die bereits einer Tätigkeit nachgehen, auch Studenten, Auszubildende und Schüler mit ein. Gerade in jungen Jahren kann es sich lohnen, rechtzeitig eine Berufs­unfähig­keitsversicherung abzuschließen, denn hier sind die Policen noch besonders günstig und die Kostenvorteile lassen sich – je nach Tarif – auch auf das spätere Berufsleben übertragen.

Gerade Per­sonen, die in jungen Jahren berufsunfähig werden und bislang noch keine Beiträge in die staatliche Rentenversicherung eingezahlt haben, benötigen besonders dringend einen Schutz. Auch der immer wieder zu hörende Einwand, man habe bereits eine Unfall­ver­si­che­rung abgeschlossen und könne sich die Berufs­unfähig­keitsversicherung damit sparen, kann nicht bestätigt werden. Eine Unfall­ver­si­che­rung zahlt nur eine einmalige Summe und generiert dadurch kein dauerhaftes Einkommen. Zudem werden Leistungen nur bei Unfällen erbracht, die in der Freizeit entstehen. Die Unfall­ver­si­che­rung ist also vielmehr eine sinnvolle Ergänzung zur Berufs­unfähig­keitsversicherung, ersetzt diese aber in keiner Weise.

Vor allem für Freiberufler und Selbständige ist eine Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll, wenn sie keine regelmäßigen Beiträge in die Rentenkasse zahlen. Diese sind praktisch auf sich allein gestellt und nur eine Berufs­unfähig­keitsversicherung kann Verdienstausfälle auffangen.

Reichen nicht schon die Leistungen vom Staat?

Viele Arbeitnehmer sind noch immer der Annahme verhaftet, der Staat würde im Falle einer Berufs­unfähig­keit mit einer entsprechenden Rente für sie Sorgen. Das stimmt jedoch nicht ganz: Zwar gibt es eine Erwerbsminderungsrente, aber mit dieser lässt sich kaum der Lebensunterhalt bestreiten, jedenfalls nicht auf dem gewohnten Niveau. Selbst in dem Fall, in dem die volle Erwerbsminderungsrente gezahlt wird, liegt das Einkommen meist nur noch auf dem Niveau von 30-35 Prozent des bisherigen Einkommens. Damit lässt sich der gewohnte Lebensstandard nicht mehr halten und es zeigt sich erneut, dass der Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll ist.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass es für die Erwerbsminderungsrente Wartezeiten gibt, die eingehalten werden müssen. Diese beträgt fünf Jahre, innerhalb derer über mindestens drei Jahre hinweg regelmäßig Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt werden müssen. Eine Ausnahme bilden Arbeitsunfälle, denn hier muss lediglich einmal ein Beitrag gezahlt worden sein. Diese Situation ist vor allem für jüngere Arbeitnehmer sowie Schüler und Studenten bedenklich, denn diese genießen zu Beginn ihrer Karriere noch gar keinen staatlichen Schutz. Ihnen ist es also in besonderem Maße angeraten, sich rechtzeitig um einen entsprechenden Schutz zu bemühen. Besonders in solchen Fällen ist eine Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll, wenn überhaupt keine staatlichen Leistungen zur Verfügung stehen.

Volle und teilweise Erwerbsminderungsrente?

Generell wird in Deutschland zwischen der vollen und der teilweisen Erwerbsminderungsrente unterschieden. Welche dieser beiden Renten ausgezahlt wird, hängt von der verbleibenden Arbeitskraft ab. Reicht diese aus, um täglich mehr als drei und weniger als sechs Stunden arbeiten zu können, bekommt der Arbeitnehmer nur die teilweise Erwerbsminderungsrente ausgezahlt. Kann er gar nicht mehr oder weniger als drei Stunden pro Tag arbeiten, dann wird die volle Erwerbsminderungsrente fällig.

Hinzu kommt noch die sogenannte Arbeitsmarktrente. Diese liegt dann vor, wenn ein Arbeitnehmer teilweise Erwerbsunfähig ist, also noch zwischen drei und sechs Stundenarbeiten könnte, aber keine geeignete Stelle findet. Der Arbeitnehmer erhält in solchen Fällen dann die volle Erwerbsminderungsrente. Diese Situation ist stark vom erlernten Beruf abhängig, denn Halbtagsbeschäftigungen sind in vielen Branchen eher unüblich oder lassen sich nur schwer umsetzen. Auch können die Aufwendungen, die ein Arbeitnehmer für eine neue Stelle auf sich nehmen muss, unverhältnismäßig hoch sein. Typisches Beispiel ist ein zu langer Anfahrtsweg.

Damit eine solche Rente überhaupt ausgezahlt werden kann, bedarf es zuvor einer ärztlichen Untersuchung, im Rahmen derer die gesundheitlichen Einschränkungen festgestellt werden. Erkennt der Arzt eine volle Erwerbsunfähigkeit an, ist dies jedoch nur in beschränktem Maße ein Grund zur Freude. Die Rente wegen voller Erwerbsminderung beträgt in Deutschland durchschnittlich 1043 Euro pro Monat. Zu wenig, um gewohnte Verhältnisse aufrecht halten zu können und ein weiterer Grund, weswegen die Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll ist.

Erwerbsunfähigkeitsrente versus BU-Rente?

Dadurch wird die Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll, denn in ihr findet sich die Möglichkeit zur privaten Vorsorge. Nur mit einer Berufs­unfähig­keitsversicherung ist es heute noch möglich, ein Einkommen zu beziehen, das den vorhergehenden Lohn- oder Gehaltszahlungen aus dem Arbeitsleben entspricht. Die BU-Rente liegt in aller Regel deutlich über dem Niveau der staatlichen Erwerbsminderungsrente und ermöglicht es dem Versicherten, seinen bisherigen Lebensstandard zu halten. Hinzu kommt noch, dass ein großer Teil der Anträge auf Erwerbsminderungsrente im ersten Versuch abgelehnt wird.

Keine Berufs­unfähig­keitsversicherung ohne Gesundheitsprüfung!

Jede Berufs­unfähig­keitsversicherung erfordert eine vorhergehende Gesundheitsprüfung beim Arbeitnehmer. Hierbei soll beispielsweise Anhand bisheriger oder bestehender Erkrankungen das Risiko eingeschätzt werden. Die Angaben, die im Rahmen dieser Prüfung gemacht werden, sollten stets der Wahrheit entsprechen. Wer Vorerkrankungen verschweigt, läuft Gefahr, im Ernstfall ohne Leistungen dazustehen. Vereinzelt gibt es am Markt auch Policen, für die keine Gesundheitsprüfung erforderlich ist. Deren Seriosität darf jedoch angezweifelt werden, denn kein Versicherer lässt das Risiko eines Leistungsfalls unbeachtet.

Im umgekehrten Falle kann natürlich auch die Frage gestellt werden, ob eine Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll ist, wenn man nur einen Beruf mit geringem Risiko ausübt. Um diese Frage zu beantworten, sollten sich Erwerbstätige die häufigsten Gründe für Berufs­unfähig­keit vor Augen führen, um das eigene Risiko besser abschätzen zu können. Auch im Jahr 2013 verteilen sich die Ursachen wie schon in den Jahren 2012 und 2011 auf die üblichen Verdächtigen. Das sind vor allem Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates. Hierzu zählt beispielsweise der berüchtigte Bandscheibenvorfall, der vor allem bei Tätigkeiten droht, die überwiegend im Sitzen ausgeübt werden. Ein ebenso häufiger Grund sind Nervenerkrankungen. Danach folgen mit zunehmendem Alter Erkrankungen des Herzens und des Gefäßsystems sowie Krebs und bösartige Geschwülste. Unfälle nehmen bei dieser Betrachtung nur einen relativ geringen Anteil ein. Daran lässt sich zweifelsfrei erkennen, dass eine Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll ist – und zwar bei den meisten Berufen.

Welche Kosten entstehen für eine Berufs­unfähig­keitsversicherung?

Dass eine Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll ist, sollte nach Betrachtung der staatlichen Erwerbsminderungsrente schon außer Frage stehen. Ein weiterer wichtiger Punkt findet sich jedoch in den monatlich zu zahlenden Beiträgen. Generell lässt sich nur sagen, dass die Beiträge umso höher ausfallen, je risikoreicher der ausgeübte Beruf ist. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Ein Dachdecker (von vielen Versicherern als der gefährlichste Beruf angesehen) kann monatlich das drei- bis vierfache bezahlen von dem, was ein Büroangestellter im Schnitt zu entrichten hat. Dass eine Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll ist, zeigt auch die durchschnittliche Anzahl der Arbeitsunfälle.

Die Höhe der zu zahlenden Prämien kann aber auch vom Versicherten selbst mitbestimmt werden. Das ist vor allem bei einer Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll, denn die Logik dahinter ist leicht zu verstehen: Je höher die Beiträge, desto höher fällt später auch die BU-Rente aus. Arbeitnehmer haben es also in gewissem Maße selbst in der Hand, ob sie nur eine bestimmte Mindestleistung beziehen möchten, die für das Auskommen ausreicht, oder ob sie ihren bisherigen Lohn voll und ganz ersetzt sehen möchten.

Für Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll: Was bezweckt eine Nachversicherungsgarantie?

Eine Nachversicherungsgarantie sollte in jedem Vertrag vereinbart werden. Im Endeffekt ist eine Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll, wenn sie auf sich ändernde Lebensumstände oder eine neue Einkommenssituation angepasst werden kann. Klassische Beispiele sind Hochzeit, der eigene Nachwuchs und Beförderungen. Mit der Nachversicherungsgarantie ist es möglich, den Versicherungsschutz nachträglich anzupassen, ohne hierfür eine erneute Gesundheitsprüfung absolvieren zu müssen. Sie sollte daher unbedingt Bestandteil des Vertrages sein.

Wozu dienen Beitrags- und Leistungsdynamik?

Vor allem dann ist eine Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll, wenn die Beiträge regelmäßig steigen. Das mag zunächst paradox klingen, hat aber Hand und Fuß. Durch die sogenannte Beitragsdynamik werden die Prämien Jahr für Jahr schrittweise angehoben. Dadurch entsteht ein Inflationsschutz, mit dem sicher gestellt wird, dass die Leistungen auch Jahre nach der Vertragsunterzeichnung noch dem Niveau entsprechen, das man sich wünscht. Wie hoch diese Dynamik ausfällt, wird unterschiedlich gehandhabt. Als brauchbarer Durchschnittswert hat sich jedoch eine Anhebung um fünf Prozent alle zwei Jahre etabliert. Wer erst relativ spät eine Berufs­unfähig­keitsversicherung abgeschlossen hat, sollte gegebenenfalls eine höhere Dynamik vereinbaren.

Analog zur Beitragsdynamik bieten manche Versicherer auch eine Leistungsdynamik an. Bei dieser werden nach Eintritt des Leistungsfalls die Auszahlungen schrittweise angehoben, um das Niveau zu sichern. Solche Policen sind natürlich deutlich teurer. Aufschläge von bis zu 25 Prozent sind hierbei keine Seltenheit. Dafür werden die Leistungen dann aber auch kontinuierlich angepasst, wenn es drauf ankommt. Dadurch wird die Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll in besonderem Maße.

Was genau ist unter der abstrakten Verweisung zu verstehen?

Bei der abstrakten Verweisung handelt es sich um eine Vertragsklausel, die früher sehr häufig bei Berufs­unfähig­keitsversicherungen vorkam. Die meisten Versicherer verzichten heute jedoch darauf. Die Klausel hat zur Folge, dass ein Arbeitnehmer, der berufsunfähig ist, auf einen anderen bzw. ähnlichen Beruf verwiesen werden kann, zu dessen Ausübung er gesundheitlich noch imstande ist. Dabei werden bis zu 20 Prozent weniger Lohn toleriert. Der Gesetzgeber spricht in diesem Fall von der bisherigen Lebensstellung, welcher der Beruf entsprechen muss, auf den Verwiesen wird. Bekommt ein Arbeitnehmer mehr als 20 Prozent weniger Lohn, kann er die Stelle jedoch ablehnen, ohne auf Leistungen verzichten zu müssen.

Die meisten Arbeitnehmer betrachten diese Klausel als Nachteil, denn durch die abstrakte Verweisbarkeit entfällt der Anspruch auf eine angemessene BU-Rente. Die meisten Versicherer werben mittlerweile ausdrücklich damit, dass sie auf die abstrakte Verweisung verzichten. Das bedeutet, dass Versicherte auch dann noch eine BU-Rente erhalten, wenn sie theoretisch dazu in der Lage wären, einen anderen Beruf auszuüben. Arbeitnehmer, die noch auf der Suche nach einer passenden Berufs­unfähig­keitsversicherung sind, sollten diesen Punkt stets beachten und keine Police nehmen, bei welcher nicht ausdrücklich auf die abstrakte Verweisung verzichtet wird, um die Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll zu halten.

Berufs­unfähig­keitsversicherung sinnvoll trotz Versteuerung? BU-Rente und Ertragsanteil.

Die BU-Rente wird stets mit dem Ertragsanteil versteuert. Das bedeutet, dass nur jener Teil der Auszahlungen versteuert wird, der über der Summe der geleisteten Einzahlungen liegt. Dabei handelt es sich sozusagen um einen fiktiven Gewinnanteil. Wie hoch dieser Ertragsanteil letztlich ist, richtet sich nach der Rentenlaufzeit. Je länger die Rente bezogen wird, desto höher folglich auch der Ertragsanteil. Je früher die BU-Rente also in Anspruch genommen wird, desto höher auch deren Besteuerung. Im Schnitt steigt diese pro Jahr um einen Prozentpunkt.

Vergleichen und Beraten

Wie viele Versicherungen ist auch die Berufs­unfähig­keitsversicherung ein komplexes Produkt, bei welchem die individuelle Lebenssituation eine große Rolle spielt. Um alle Faktoren gebührend berücksichtigen zu können, ist der Rat eines Fachmanns besonders wertvoll. Auf unserer Seite bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich telefonisch oder online mittels Bildschirmübertragung beraten zu lassen. Auf diesem Wege können sämtliche Feinheiten einer BU-Police verständlich wie ausführlich erklärt werden. Welche Berufs­unfähig­keitsversicherungen gerade besonders gut abgeschnitten haben, lässt sich übrigens auch in der aktuellen Ausgabe vom Finanztest der Stiftung Warentest (Heft 7/2013) nachlesen.