Sterbegeldversicherung berechnen

Sterbegeldverischerung – Heute schon für morgen vorsorgen

Das Thema der der Sterbegeldversicherung ist sehr emotional. Niemand denkt gern über das eigene Versterben oder den Verlust eines geliebten Angehörigen nach. Dennoch sollten Sie dies tun. Die Beerdigungskosten sind in den letzten Jahren sehr stark gestiegen. Für die Hinterbliebenen können die Kosten, die nach dem Tod eines Angehörigen auf sie zukommen, zur hohen Belastung, vielleicht sogar zum finanziellen Risiko werden. Eine Sterbegeldversicherung sorgt dafür, dass die Hinterbliebenen mit den hohen Kosten einer würdevollen Beisetzung nicht allein gelassen werden. Sie sorgt für die finanzielle Absicherung, sodass beispielsweise gesparte Rücklagen unangetastet bleiben. Eine Sterbegeldversicherung ist sinnvoll, um den Hinterbliebenen in ihrer Trauer um den Verstorbenen wenigstes die finanzielle Last zu nehmen.

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Bestattungskosten – ein Überblick

Die Bestattungskosten setzten sich aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammen: Kosten für die Trauerfeier und den Bestatter, den Sarg und die Traueranzeigen sind nur Beispiele dafür. Muss ein Verstorbener über weite Strecken überführt werden, kommen weitere Kosten für den Rücktransport hinzu. Die volle Höhe der Kosten kann eine erhebliche finanzielle Belastung für die Angehörigen und Hinterbliebenen darstellen. Beispielhafte Kosten im deutschen Durchschnitt (Stand 2017) weisen folgende Werte auf:

Bestatter (Überführung innerorts): ca. 2.000 €
Urkundengebühren/ Formulare: ca. 150 €
Friedhofsgebühren: ca. 2.000 €
Steinmetz: ca. 2.000 €
Friedhofsgärtner/Florist: ca. 300 €
Bewirtung: ca. 500 €
Todesanzeige: ca. 250 €
Gesamt: ca. 7.200 €

Die finalen Kosten sind abhängig von vielen Faktoren, wie beispielsweise die Art der Bestattung oder die Größe der Trauerfeier. Daher können die Gesamtkosten stark variieren, sowohl nach unten als auch nach oben.

Sterbegeldversicherung: Unterschiede bei Tarifen und Anbieter

In wenigen Unternehmen haben Angehörige im Falle des Todes eine kleine Absicherung über den Arbeitgeber oder auch die Gewerkschaft. Ist ein Sterbegeld nach dem Versterben garantiert gewünscht, kommen verschiedene Versicherungen infrage. Das Ster­be­geld kann in einer Unfall­ver­si­che­rung, teilweise in der privaten Kranken­ver­si­che­rung oder der Berufs­unfähig­keitsversicherung enthalten sein. Die Höhe kann bei Vertragsabschluss in den meisten Fällen definiert werden und steht in einem gewissen Verhältnis zur Versicherungssumme der Hauptversicherung. Hierbei ist allerdings Vorsicht geboten: Bei der Unfall­ver­si­che­rung ist nur der Unfalltod abgesichert!

Daher stellt die Sterbegeldversicherung die bessere Alternative dar. Hier haben Versicherte die Möglichkeit, als Vorsorge direkt eine private Ster­be­geldversicherung mit frei wählbarer Versicherungssumme abzuschließen. Diese Vorsorge übernimmt, je nach gewählter Versicherungssumme, sämtliche Beerdigungskosten und zahlt nicht nur bei Unfall. Die Sterbegeldversicherung Tarife sind teilweise ohne Gesundheitsprüfung abschließbar, wenn man eine Wartezeit mit anfangs im Vergleich geringerer Auszahlung akzeptiert. In diesem Zusammenhang kann bei einigen Tarifen auch festgelegt werden, wie die Bestattung verlaufen soll. Darüber hinaus kann im Versicherungsvertrag festgelegt werden, wer von den Angehörigen das Geld erhalten soll. Wird eine solche Festlegung nicht getroffen, tritt nach dem Tod des Versicherten die gesetzliche Erbfolge ein.

Leistungssicherheit bei privaten Sterbegeldversicherungen

Der Abschluss einer Sterbegeldversicherung bedeutet in jedem Fall, dass von Seiten der Versicherung eine Leistung erbracht wird. Tritt der Todesfall des Versicherten ein, wird die Versicherungssumme zuzüglich eventuell vorhandener Gewinne ausbezahlt. Aus diesem Grund zählt die Sterbegeldversicherung auch zu den kapitalbildenden Versicherungen. Für die Hinterbliebenen bringt die Sterbegeldversicherung häufig eine sehr große Erleichterung, denn wenn nicht genügend Rücklagen für die Kosten im Todesfall vorhanden sind, müssten sich viele Hinterbliebene verschulden, um diese stemmen zu können. Durch die Auszahlung der Versicherung, für die eine Versicherungssumme von 7.000 Euro bis 15.000 Euro empfohlen wird, sind die Hinterbliebenen entlastet und ermöglicht dem Verstorbenen ein angemessenes Begräbnis. Laut Stiftung Warentest liegen die durchschnittlichen Bestattungskosten bei ca. 6.000 Euro (Stand 2014).

Ein weiterer Vorteil der Ster­be­geldversicherung sind die relativ geringen Prämien und die Möglichkeit des Abschlusses der Tarife auch in einem höheren Lebensalter. Da sich nur wenige junge Leute mit ihrem eigenen Todesfall beschäftigen, liegt die Zielgruppe für die Interessenten einer Sterbegeldversicherung eher in mittlerem bis fortgeschrittenem Lebensalter. Am Start der Karriere denkt man weniger an die Gesundheit, sondern eher an die nächsten Ziele im Leben. Doch auch in späteren Jahren können die Beiträge im Verhältnis niedrig gehalten werden. Natürlich gilt allerdings, wie bei jeder Versicherung, dass Kunden, die sich für einen frühen Abschluss entscheiden, niedrigere Beiträge zahlen und so einige Euro sparen.

Sterbegeldversicherung Tarife mit und ohne Gesundheitsfragen

Da die Sterbegeldversicherung zu den Lebensversicherungen gehört, wird bei den meisten Sterbegeldversicherung Tarifen eine Gesundheitsprüfung durchgeführt. Die Kriterien sind allerdings nicht so strenge Kriterien, wie beim Abschluss einer kapitalbildenden oder Risikolebensversicherung. Dies liegt zum Beispiel daran, dass das Sterbegeld erst nach dem Tod des Versicherten gezahlt wird und dieser die Voraussetzung für das Eintreten der Versicherung darstellt.

Natürlich gibt es auch Sterbegeldversicherung Tarife ohne Gesundheitsfragen. Gern beraten wir Sie persönlich und individuell, um für Sie den optimalen Sterbegeldversicherung Tarif zu ermitteln.

Gesetzliche Krankenkassen zahlen kein Sterbegeld mehr

Bis zum Jahre 2004 bekamen Hinterbliebene im Todesfall eines Mitglieds der gesetzlichen Krankenversicherung noch ein Sterbegeld gezahlt. Dies stand jedem Mitglied zu, wurde allerdings aufgrund von Sparmaßnahmen der Krankenkassen ersatzlos gestrichen. Die Krankenkasse zahlt also nichts mehr!

Argumente für die Sterbegeldversicherung

Rational gesehen, ist die Sterbegeldversicherung nicht die wichtigste Police. Emotional gesehen, ist sie jedoch sehr bedeutend. Schließlich ist es beruhigend zu wissen, dass die finanzielle Absicherung der Angehörigen im eigenen Todesfall durch die Kosten nicht gefährdet ist. Die geringen Beiträge, die für die Sterbegeldversicherung Tarife geleistet werden müssen, sind ein weiteres Argument für den Abschluss einer Sterbegeldversicherung.

Wie bei der kapitalbildenden Versicherung ist die Auszahlung garantiert, der Versicherte geht kein Risiko ein, dass sein Geld verloren gehen könnte. Möchte man das Sterbegeld zusammen mit der Planung der Bestattung abschließen (Bestattungsvorsorge), gibt dies dem Versicherten das sehr gute Gefühl, noch zu Lebzeiten alles nach seinen Vorstellungen geregelt zu haben. Die Hinterbliebenen haben die Sicherheit, die Wünsche des Verstorbenen erfüllen zu können ohne im Trauerfall auch noch einen Kredit aufnehmen oder an anderen Dingen sparen zu müssen.

Sterbegeldversicherungen nur Abzocke?!

Die Frage, ob eine Sterbegeldversicherung nicht nur reine Abzocke sei, kann eindeutig mit „Nein“ beantwortet werden! Natürlich überwiegt der emotionale Faktor beim Abschluss einer Sterbegeldversicherung. Wichtig ist, eine vernünftige Beitragszahlungsdauer zu wählen. Ist die gewünschte Versicherungssumme durch eigene Einzahlungen mit den Jahren erreicht, kann auch über eine Beitragsfreistellung nachgedacht werden. So wird der Vertrag nicht überzahlt, und der Versicherungsschutz besteht weiterhin.

Auch ist die Sterbegeldversicherung keine hochrentierliche Geldanlage. Sie ist einfach die Möglichkeit, das Thema Bestattungskosten zu erledigen. Die Entscheidung für oder gegen eine Sterbegeldversicherung ist immer auch eine emotionale Angelegenheit, die definitiv persönlich und im Einzelfall entschieden werden sollte!

Viele bezeichnen die Sterbegeldversicherung als eine „kleine Lebensversicherung“. Das Geld ist nicht an einen bestimmten Zweck gebunden. Ist die Finanzierung der Beerdigungskosten gesichert, kann das Geld von den Angehörigen nach Auszahlung im Todesfall auch für andere Zwecke verwendet werden. Es ist also niemals „verlorenes“ Geld.

Ein weiterer Vorteil der Sterbegeldversicherung gegenüber anderen Sparmöglichkeiten, wie ein Tagesgeldkonto oder Sparbuch, ist, dass das aufgebaute Vermögen der Sterbegeldversicherung stets unangetastet bleibt. Wenn der Versicherte im Alter beispielsweise Sozialleistungen beantragen muss, wird das Vermögen der Sterbegeldversicherung zur Berechnung der Höhe der Sozialleistungen nicht berücksichtigt! Anders sieht das mit angespartem Vermögen auf Sparbüchern oder anderen Bankkonten aus: Diese können sich im Falle der Beantragung von Sozialleistungsfall negativ auf die Leistungen auswirken, sodass man weniger Sozialleistungen erhält.

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