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1. September 2016

Weisheitszahnentfernung: Alles was Sie wissen müssen

Weißheitszahnentfernung

Weisheitszahnentfernung – die vier hinteren Mahlzähne des menschlichen Gebisses werden als dritte Molaren oder Weisheitszähne bezeichnet. Sie brechen in der Regel zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr durch, häufig aber auch erst sehr viel später oder überhaupt nicht. Da sie jedoch die Spätentwickler im Zahnbereich sind, kann es vorkommen, dass der Kiefer nicht mehr ausreichend Platz bietet und es zu Problemen kommt. Ferner stehen die dritten Molaren oft so ungünstig, dass sie Schmerzen bereiten und entfernt werden müssen.

Der Albtraum der Weisheitszahnentfernung

Natürlich breiten sich Furcht und Schrecken aus, sobald ein Zahnarzt eine notwendige Extraktion der Weisheitszähne diagnostiziert. Sie wird häufig mit Horrorvorstellungen verknüpft, die jedoch in keiner Weise zutreffen müssen. Die moderne Zahnmedizin verfügt über ausreichende Möglichkeiten, eine Weisheitszahnentfernung so erträglich wie möglich zu gestalten.

Ablauf einer Extraktion

Nach Einleiten und Wirken der Betäubungsspritze gibt es bei normaler Lage eines Weisheitszahnes keinen Unterschied zur Extraktion wie bei anderen Zähnen. Zunächst wird mit Hilfe einer Zange ein Zahn gelockert und schließlich herausgezogen.
Sollte der Weisheitszahn jedoch nicht völlig herausgewachsen sein und im Zahnfleisch festsitzen, ist der Molar nicht zu fassen und muss operativ entfernt werden.

Operative Weisheitszahnentfernung

Ein operatives Entfernen eines Weisheitszahnes kann unter örtlicher Betäubung oder unter Vollnarkose in Angriff genommen werden. Steht der Patient dieser Maßnahme furchtlos gegenüber, reicht eine örtliche Betäubung aus. In schwierigen Fällen ist jedoch eine Vollnarkose zu empfehlen, vor allem dann, wenn ein Weisheitszahn aufgrund seiner ungünstigen Platzierung durchtrennt werden muss. Eine Vollnarkose bietet auch dann eine kolossale Erleichterung, wenn alle vier Molaren auf einmal entfernt werden sollen. Die entstehenden Wunden werden nach erfolgter Extraktion vernäht und die Fäden nach einer Woche gezogen.

Kostenübernahme Vollnarkose durch die GKV

Eine Kostenübernahme der Vollnarkose durch die Krankenkassen ist in schwierigen Fällen möglich. Voraussetzung ist, dass ein operativer Eingriff aufgrund der Lage der Weisheitszähne dringend notwendig und eine örtliche Betäubung für den Patienten unzumutbar ist. Eine erforderliche Vollnarkose sollte jedoch der Zahnarzt vorab als medizinische Notwendigkeit bestätigen und der Patient die Zusatzkosten bei seiner Krankenkasse beantragen.

Wird bei der Weisheitszahnentfernung eine Vollnarkose notwendig, springen einige sehr gute Zahnzusatz­versicherungen ein. Maßnahmen zur Schmerzausschaltung erstattet zum Beispiel INTER, Württembergische, Janitos und Stuttgarter in den Premiumtarifen. Vergleichen Sie hier selbst und lassen sich danach am besten zu Ihrer Zahnzusatz­versicherung bei uns beraten.

Peter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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