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15. September 2016

Vollkeramikkrone: Vor- und Nachteile

Keramikkrone

Vollkeramikkronen stellen eine der besten Formen des Zahnersatzes dar. Sie werden aus gebranntem Ton, einem feinkörnigen, wasserundurchlässigen Sedimentgestein, hergestellt. Bei ihrer Anfertigung werden ihre Farbnuancen ganz denen der eigenen Zähne angepasst. Dieser Vorgang ist zwar aufwändig, bringt jedoch eine exzellente Ästhetik mit sich, da die Vollkeramikkrone von den eigenen Zähnen kaum zu unterscheiden ist. Mit einer hundertprozentigen Metallfreiheit wird zudem eine hohe Bioverträglichkeit mit langer Haltbarkeit erzielt. Diese genialen Vorzüge machen sie zur Königin des Zahnersatzes und de facto zur teuersten aller Zahnersatz Alternativen.

Warum sich Patienten für eine Vollkeramikkrone entscheiden

Mit der Vollkeramikkrone wird zweifellos ein sehr hohes kosmetisches Ergebnis erzielt. Ihre natürliche Farbanpassung bezieht sich nicht allein auf die Krone selbst, sondern auch auf den Zement, mit dem die Krone eingeklebt wird. Sie ist ferner ideal für Patienten, die unter einer Metallallergie leiden. Aufgrund ihrer Isolationsfähigkeit schützt sie den unter ihr liegenden Zahnstumpf gegen äußere Einwirkungen. Verfärbungen oder Zahnsteinablagerungen können sich auf einer Vollkeramikkrone nicht bilden. Dadurch garantiert sie ein langes und sehr echt wirkendes Aussehen.

Ihre minimalen Schattenseiten

Damit die Vollkeramikkrone ihre ganze Wirkung entfalten kann, muss in vielen Fällen auch gesunde Zahnsubstanz abgeschliffen werden. Allerdings ist dies auch bei anderen Formen des Zahnersatzes der Fall. Sollten Schäden an diesem kostbaren Kunstzahn auftreten, muss er aus dem Mundbereich herausgenommen werden, so dass zusätzliche Ausgaben für den Patienten entstehen.

Kosten der Vollkeramikkrone

Da die gesetzlichen Krankenkassen nur für die Regelversorgung aufkommen, müssen Patienten bei einer Vollkeramikkrone mit Zusatzkosten von etwa 1.000 EUR pro Krone rechnen. Sie entstehen zum einen durch die hohen Materialkosten, zum anderen aber auch durch das Herstellungsverfahren, da jede Krone mehrfach gebrannt werden muss, um die Anpassung an die natürliche Farbe der eigenen Zähne zu erzielen. Hierfür können unter Umständen mehrere Sitzungen erforderlich werden, wodurch sich auch die Gebühren der zahnmedizinischen Leistungen des behandelnden Zahnarztes entsprechend erhöhen. Das Gesamtergebnis in Optik, Stabilität und Verträglichkeit beweist jedoch, dass es sich bei einer Vollkeramikkrone um ein kleines labortechnisches Wunder handelt. In der Zahnzusatz­versicherung werden Vollkeramikkronen erstattet, wenn die medizinische Notwendigkeit gegeben ist. Um sicherzustellen, nach der Behandlung keine böse Überraschung im Hinblick auf die Kostenübernahme zu erleben, ist es ratsam, sich vom behandelnden Zahnarzt einen Heil- und Kostenplan erstellen zu lassen. Mit diesem Plan, eine Art Kostenvoranschlag, können Sie bei Ihrer Zusatzversicherung anfragen, ob die Kosten teilweise oder sogar gänzlich erstattet werden.

Peter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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