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14. Juni 2016

Parodontologie

Parodontologie

Parodontologie – die Parodontologie ist das zahnmedizinische Fachgebiet, das Erkrankungen des Zahnhalteapparates, Zahnfleisches und der Kieferknochen überwacht, diagnostiziert und therapiert. Dieser komplexe Bereich erfordert nach dem Zahnarztstudium eine weitere dreijährige Weiterbildung zum Fachzahnarzt für Parodontologie sowie eine Prüfung vor der Landeszahnärztekammer.

Typische parodontologische Erkrankung – Parodontitis

Bei ihr handelt es sich um eine weit verbreitete entzündliche Erkrankung der Gewebe, die den Zahn umgeben. Aufgrund der Häufigkeit ihres Vorkommens ist sie einer Volkskrankheit schon sehr nahe. Die Parodontitis hat die Karies als Hauptursache für Zahnverlust mittlerweile abgelöst. Es handelt sich um ein degeneratives Zurückweichen des Zahnfleisches, das meist schmerzfrei vor sich geht. Stoffwechselerkrankungen, falsche Ernährung, verbesserungswürdige Zahnpflege, Zahnstein, Vitaminmangel und Störungen des Hormonhaushaltes können verantwortlich für diese Erkrankung sein. Verantwortlich für solche Entzündungen sind Bakterien, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch festsetzen. Dabei kommt es zu Schwellungen sowie der Bildung von Zahnfleischtaschen. Nach und nach weicht das Zahnfleisch immer mehr zurück. Als Folge dessen werden Zähne locker und gehen schließlich verloren. Auch Diabetes oder Leukämie können Ursache für Parodontitis sein, in seltenen Fällen gar Avitaminosen.

Parodontitis lässt sich jedoch mit einer sorgfältigen Zahnpflege und regelmäßigen zahnärztlichen Überwachungen verhindern. Dabei ist der häufige Austausch der Zahnbürste ebenso wichtig wie die Benutzung von Zahnseide. Mundhygienische Maßnahmen wie professionelle Zahnsteinentfernungen und Zahnreinigungen durch Dentalhygieniker der Zahnarztpraxis stellen ebenso einen wichtigen präventiven Beitrag dar. Leider sind jedoch auch diese vorbeugenden Behandlungen seit Jahren immer mehr von den Krankenkassen gestrichen worden. Die professionelle Zahnreinigung ist ein typischer Leistungsbereich der Zahnzusatz­versicherung.

Aufgaben der Parodontologie

Um Patienten von schmerzhaften Entzündungen zu befreien und die betroffenen Zähne erhalten zu können, müssen medizinische Maßnahmen der Parodontologie eingeleitet werden. Nur so kann ein Abbau der Kieferknochen und schließlich der Verlust eigener Zähne verhindert werden. Manche Zahnmediziner haben sich auf dieses Gebiet spezialisiert. Sie sind in der Lage, mittels mittels modernster Verfahren Knochen aufzubauen und das Risiko des Zahnverlustes extrem zu minimieren.

Peter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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