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Parodontologie: Die Behandlung von Zahnfleischerkrankungen

Zuletzt bearbeitet am:

15. Mai 2025

Die Parodontologie ist ein Fachgebiet der Zahnmedizin, das sich mit Erkrankungen des Zahnhalteapparates, also des Zahnfleisches und der Knochen, die die Zähne stützen, befasst. Zu den häufigsten Erkrankungen gehören Parodontitis und Gingivitis, die unbehandelt zu Zahnverlust führen können. Doch was umfasst die Parodontologie, und wie wird sie in der Zahnmedizin angewendet?

Was ist Parodontologie?

Parodontologie ist die Lehre von den Erkrankungen des Parodons, also des Gewebes, das die Zähne im Kiefer verankert. Sie befasst sich mit der Diagnose, der Prävention und der Behandlung von Zahnfleischerkrankungen. Zu den häufigsten parodontalen Erkrankungen gehören Gingivitis (Zahnfleischentzündung) und Parodontitis (Zahnfleischentzündung mit Beteiligung des Zahnhalteapparates).

Wann wird Parodontologie angewendet?

Die Parodontologie kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn die Zahnfleischerkrankung bereits fortgeschritten ist und das Zahnfleisch und die Zähne angegriffen sind. Die Behandlung zielt darauf ab, das Zahnfleisch zu heilen und den Zahnhalteapparat zu stabilisieren. Zu den häufigsten Behandlungsindikationen gehören:

  • Zahnfleischentzündungen: Zu Beginn einer Parodontitis oder Gingivitis.
  • Zahnlockerung: Wenn die Zähne aufgrund von Parodontitis locker werden.
  • Zahnfleischrückgang: Wenn das Zahnfleisch sich zurückzieht und den Zahnhals freilegt.

Wie wird Parodontologie durchgeführt?

Die Behandlung beginnt mit einer gründlichen Reinigung des Zahnhalteapparates, bei der Plaque und Zahnstein entfernt werden. In fortgeschrittenen Fällen sind tiefere Reinigungsmaßnahmen notwendig, um die Zahnwurzeln zu desinfizieren und das entzündete Gewebe zu entfernen. In manchen Fällen sind chirurgische Eingriffe erforderlich, um das Zahnfleisch zu regenerieren oder den Knochenaufbau durchzuführen.

Kosten der Parodontologie

Die Kosten für eine parodontalchirurgische Behandlung können variieren, abhängig vom Schweregrad der Erkrankung und den durchgeführten Maßnahmen. In der Regel übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Behandlungskosten für die Grundmaßnahmen, während weiterführende oder ästhetische Eingriffe oft Zusatzkosten verursachen, die durch private Zusatzversicherungen abgedeckt werden können.

Vorteile der Parodontologie

Die Parodontologie bietet eine effektive Möglichkeit, Zahnerkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, bevor sie zu Zahnschäden oder Zahnverlust führen. Eine rechtzeitige Behandlung verbessert nicht nur die Zahngesundheit, sondern kann auch das Risiko für systemische Erkrankungen verringern.

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