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16. November 2016

Kürettage (bei PAR-Behandlung)

Kürettage

Kürettage: Die offene Parodontitisbehandlung. Unter einer Kürettage wird eine chirurgische bzw. mechanische Entfernung von Gewebe verstanden. Das Gewebe wird ausgeschabt oder ausgekratzt. Dabei kommt ein scharfkantiges Instrument zum Einsatz, das speziell für die Behandlung bei Parondontitis, auch Parodontose genannt, geformt ist.

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Kürettage zur Entfernung von Konkrementen bei Parodontitis

Der Begriff „offene Parodontitisbehandlung“ kling unangenehm und wird subjektiv zumeist auch so empfunden. Der Vorgang ist dem einer Wurzelglättung ähnlich, bei der das Zahnfleisch aufgeklappt wird. Durch die Öffnung des Zahnfleischs erhält der Zahnarzt eine freie Sicht auf die Wurzel des Zahns. Das Zahnfleisch wird nicht – wie in früheren Zeiten – weggeschnitten, sondern wieder zugeklappt. Die Behandlungskosten für eine offene PAR-Behandlung wird nach Antragstellung von den gesetzlichen Krankenkassen getragen. Eine offene Parodontitisbehandlung, auch Lappen-OP genannt, kommt in Betracht, wenn eine geschlossene Parodontitisbehandlung keinen Erfolg erzielt hat.

Kürettage: So läuft die Behandlung ab

Bei einer Kürettage werden Auflagerungen entfernt, die sich auf anderem Wege nicht oder nur schwer entfernen lassen. Das Zahnfleisch wird lokal betäubt und entlang der Zahnwurzel geöffnet. Dabei kommen spezielle Instrumente zum Einsatz. Sämtliche Schnitttechniken, die angewendet werden, ähneln sich. Diese sind äußerst gewebeschonend und ermöglichen eine gute Übersicht. Die befallene Wurzeloberfläche liegt frei und erlaubt eine vollständige Begutachtung. Die Fläche wird mit einem Ultraschallverfahren oder unter Zuhilfenahme von Handinstrumenten gereinigt. Anschließend wird der gesamte Bereich gespült und das Zahnfleisch vernäht. Die Wunde kann nun ausheilen. Bei extrem starken Entzündungssymptomen kann eine gleichzeitige Gabe von Antibiotika erfolgen.

Verlauf und Nachsorge

Bei einer offenen Parodontitisbehandlung sind Schmerzen aufgrund der lokalen Betäubung nahezu auszuschließen. Nach der Behandlung kann die Wunde etwas schmerzen, was durch Schmerzmittel in den Griff bekommen werden kann. Die Nähte am Zahnfleisch werden nach ca. einer Woche entfernt. Bis dahin muss auf eine Zahnzwischenpflege mit Bürsten und anderen Hilfsmitteln verzichtet werden. Dies ist zum einen schmerzhaft, zum anderen kann die Wundheilung gestört werden. Mundspülungen helfen die Bakterienanzahl im Mund zu verringern. Nach einer Kürettage, insbesondere einer offenen Zahnfleischbehandlung, kann eine erhöhte Kälteempfindlichkeit auftreten. Das Zahnfleisch kann während des Heilungsprozesses etwas zurückgehen. In Einzelfällen kann die Heilungsperiode etwas länger anhalten. Die Heilung kann insbesondere bei starken Rauchern eingeschränkt sein, die keine ausreichende Mundhygiene betreiben. Sehr gute Zahnzusatzversicherungen übernehmen Kosten für Parodontosebehandlungen, wenn die Krankenkasse die Übernahme ablehnen sollte. Die besten erstatten darüber hinaus auch die Restkosten nach Vorleistung der Krankenkasse. Zahnzusatzversicherungen vergleichen können Sie hier bis ins Detail.
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Frank Sander

Frank Sander ist Geschäftsführer der testsiegertarife Service GmbH. Seine langjährige Erfahrung bietet ihm fundiertes Wissen über die Welt der Tarife für Zahnzusatzversicherungen. Seine Expertise gibt er in diesem Blog gerne an Sie weiter.

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