BEMA (Bewertungsmaßstab zahnärztlicher Leistungen) ist das Abrechnungssystem, das die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland verwenden, um die Kosten für Zahnbehandlungen zu ermitteln. Es handelt sich um eine festgelegte Tabelle, die für jede zahnärztliche Leistung einen bestimmten Punktwert und damit einen festgelegten Preis definiert.
Was ist BEMA?
BEMA ist ein Abrechnungssystem, das Zahnärzten ermöglicht, ihre Leistungen gemäß den Vorschriften der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abzurechnen. Jede zahnärztliche Behandlung, die im System enthalten ist, hat einen bestimmten Punktwert. Diese Punkte werden mit einem festen Betrag multipliziert, um den Betrag zu ermitteln, den die Krankenkasse für die jeweilige Leistung erstattet.
Wie funktioniert BEMA?
Der Zahnarzt erstellt bei der Behandlung eines Patienten eine Abrechnung nach den festgelegten BEMA-Punkten. Diese Punkte decken alle Leistungen ab, die von der GKV übernommen werden, einschließlich allgemeiner zahnärztlicher Untersuchungen, Füllungen und Prophylaxe.
- Beispiel: Eine Zahnreinigung könnte im BEMA eine bestimmte Punktzahl haben, die dann mit dem Punktwert multipliziert wird, um den Erstattungsbetrag zu berechnen.
- Abrechnung durch Zahnarzt: Der Zahnarzt reicht diese Abrechnung bei der Krankenkasse ein, die dann den entsprechenden Betrag für die Behandlung erstattet.
BEMA und Zahnzusatzversicherungen
BEMA deckt nur die grundlegenden zahnärztlichen Leistungen ab. Für kostenintensivere Behandlungen, wie etwa hochwertigere Zahnersatzlösungen oder Implantate, sind Zahnzusatzversicherungen notwendig. Diese können den Differenzbetrag zwischen dem BEMA-Satz und den tatsächlichen Kosten übernehmen.
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