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15. April 2021

Zahnschmerzen und Kopfschmerzen – ein unangenehmes Zusammenspiel

Junger blonder Mann leidet unter Kopfschmerzen durch Zahnschmerzen

Zahnschmerzen Kopfschmerzen hat vermutlich jeder schon einmal gehabt. In den meisten Fällen gehen sie schnell wieder vorbei und treten nur sporadisch auf. Werden die Kopfschmerzen durch Zahnschmerzen jedoch chronisch, können sie zur echten Belastung werden und die Lebensqualität stark beeinträchtigen.

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Was ist Migräne?

Als Migräne bezeichnet man eine besonders komplexe Ausprägung des Kopfschmerzes. Was viele nicht wissen: In nicht wenigen Fällen werden Kopfschmerzen durch Zähne ausgelöst. Und hierbei müssen noch nicht einmal konkrete Zahnschmerzen vorliegen. Kein Wunder, dass selbst erfahrene Mediziner nicht immer auf Anhieb den Zusammenhang zwischen unseren Zähnen und Migräne erkennen können. Dabei hat die Zahngesundheit doch einen sehr großen Einfluss auf die allgemeine Gesundheit und sollte bei der Diagnostik immer berücksichtigt werden.

Migräne Zahnschmerzen: Symptome

Migräne ist ein komplexes Krankheitsbild und nicht mit leichten Kopfschmerzen zu vergleichen. Als Migräne bezeichnet man einen anfallartigen Kopfschmerz, der ein- oder zweiseitig auftreten kann. Oft steht Migräne in Verbindung mit Übelkeit oder Durchfall. Patientinnen klagen zudem über eine erhöhte Empfindlichkeit auf Lärm und Licht. Auch die Wahrnehmung kann durch Lichtblitze oder verschwommenes Sehen beeinträchtigt werden. Schwindel und Benommenheit gehören zu den weiteren Symptomen.

Eine Migräneattacke hält oft ĂĽber Stunden an, wobei selbst viele Schmerzmittel keine effektive Linderung verschaffen. Um der Ursache der Migräne auf den Grund zu gehen, sollten die Zähne bei der Diagnostik immer untersucht werden. Sprechen Sie Beschwerden direkt bei der nächsten professionellen Zahnreinigung an. Mit einer guten Zahnzusatz­versicherung haben Sie Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. So beugen Sie chronischen Beschwerden wie starken Kopfschmerzen durch Zahnschmerzen rechtzeitig vor.

Warum besteht ein Zusammenhang zwischen Zahnschmerzen und Kopfschmerzen?

Der gesamte Kauapparat ist ein sehr komplexes System, das im besten Fall perfekt aufeinander abgestimmt ist. Nicht nur die Zähne des Ober- und Unterkiefers arbeiten zusammen. Auch dem Zahnfleisch, den Kieferknochen, dem Kiefergelenk, den Muskeln und den Nervenbahnen kommen wichtige Aufgaben zu. Ist ein Element des komplexen Zusammenspiels beeinträchtigt, kann sich dies auf den gesamten Kauapparat auswirken und letztlich zu Migräne führen.

Tatsächlich handelt es sich bei dem Zusammenspiel von Kopfschmerzen und Zahnproblemen noch um ein junges Untersuchungsgebiet. Viele wissenschaftliche Zusammenhänge zwischen Zahnschmerzen und Migräne konnten aber bereits nachgewiesen werden.

Welche Zahnprobleme können Kopfschmerzen auslösen?

Oftmals wird eine Kiefergelenkserkrankung, die sogenannten Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD), als Ursache für Migräne diagnostiziert. Hierbei handelt es sich um verschiedenartige Funktionsstörungen, die Zähne, Kiefergelenke oder Kaumuskulatur betreffen können. Symptome für eine CMD sind:

  • Lokale Schmerzen im Bereich des Kiefers oder ausstrahlende Schmerzen
  • Probleme beim Kauen sowie knackende Kaugeräusche
  • SchwindelgefĂĽhl und Ohrensausen

Die Gründe für eine CMD sind vielseitig und reichen von psychosozialen Faktoren wie Stress bis hin zu Störungen der Muskulatur, der Nerven oder der Gelenke. Zu den zahnmedizinischen Ursachen zählen folgende Faktoren:

Zahnschmerzen Kopfschmerzen durch Fehlstellungen

In vielen Fällen ist also das perfekte Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer gestört, sei es durch natürliche Fehlstellungen oder schlecht angepassten Zahnersatz. Der Körper versucht dieses Ungleichgewicht auszugleichen, sodass Muskeln, Nerven und Gelenke nicht mehr gleichmäßig zum Einsatz kommen. Dies führt zu Verspannungen, die sich in Kopfschmerzen äußern können.

Kopfschmerzen durch Zähneknirschen

Auch können Kopfschmerzen durch Zähneknirschen ausgelöst werden. Chronisches Zähneknirschen setzt mechanische Kräfte frei und kann den gesamten Kauapparat stark belasten. Zudem schadet es auf Dauer der Zahnsubstanz. Durch sichtbare Schäden an den Zähnen kann Zähneknirschen meist bei regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen festgestellt werden. Auch Kopfschmerzen durch Weisheitszähne können vorkommen. Vor allem, wenn Weisheitszähne ungünstig rauswachsen.

 

Behandlung von Kopfschmerzen durch Zahnbeschwerden

Für eine erfolgreiche Behandlung muss der Arzt zunächst den Zusammenhang zwischen Beschwerden und Symptomen erkennen. Deswegen ist es so wichtig auch Spezialisten wie Zahnärzte, Neurologen oder HNO-Ärzte hinzuziehen. Die Therapiemaßnahmen orientieren sich hierbei an den genauen Ursachen.

Fehlstellungen können und sollten auch im Alter noch behoben werden. Sogenannte Aufbissschienen nehmen den Druck von den Zähnen und schaffen Erleichterung. Des Weiteren kann Physiotherapie helfen, verspannte Muskeln zu lockern. Um langfristig Zahnschmerzen Kopfschmerzen zu lindern, sollte eine ganzheitliche Behandlung erfolgen. Dies beinhaltet auch das Therapieren von Stressfaktoren, die zum Zähneknirschen führen können.

Was können wir für Sie tun?