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16. November 2016

Zahnbürste – Welche verwenden?

Zahnbürsten

Es existieren zahlreiche Arten von Zahnbürsten: Mechanische und manuelle, Zahnbürsten mit weichen und harten Borsten sowie Zahnbürsten mit „Turbo“- und „Massage“-Programm. Doch welche Zahnbürsten sind unter medizinischen Aspekten zu empfehlen?

Borstenhärte, Bürstenlänge und Griff

Bevor Sie sich für eine Zahnbürste entscheiden, sollten Sie sich ein gewisses Grundwissen aneignen. Verwenden Sie möglichst keine Zahnbürsten mit harten Borsten. Harte Borsten können eine Schädigung von Zahnfleisch und Zähnen hervorrufen. Wählen Sie zwischen weichen und „mittelharten“ Zahnbürsten. Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt vom Einzelfall ab. Bevorzugen Sie kurze Bürstenköpfe. Diese erreichen abgelegene Stellen im Mund mit Leichtigkeit. Abgerundete Borsten unterbinden Verletzungen am Zahnfleisch.

Der Griff der Bürste sollte angenehm in der Hand liegen. Kleinere Rillen verhindern ein Abrutschen des Griffs.

Wenn Ihre Zähne auf Süßspeisen, Kälte, Wärme oder Säure empfindlich reagieren, empfehlen sich weiche Borsten. Eine Zahnbürste mit einem ebenen Borstenfeld reicht vollkommen aus. Ob die Borsten gewellt, schräg oder mehrstufig sind, ist für die Zahnpflege nicht wirklich relevant.

Worauf sollten Sie unbedingt achten?

Auch wenn es sich gut anhört, vermeiden Sie den Einsatz von Zahnbürsten mit Naturborsten. Die scharfkantigen Naturborsten können das Zahnfleisch verletzen. Die kleinen Hohlkanäle in den Borsten sind wahre Sammelbecken für Bakterien. Entscheiden Sie sich lieber für Borsten aus Kunststoff, die abgerundet sind.

Sie sollten Ihre Zahnbürste nach spätestens zwei Monaten wechseln, um einem Bakterienbefall vorzubeugen. Ein schneller Wechsel empfiehlt sich insbesondere nach Krankheiten. Übrigens: Die Borsten sollten im Zahnbecher immer nach oben zeigen – auf diese Weise kann eine schnelle Trocknung erfolgen. Eine nasse Bürste fördert die Vermehrung von Bakterien.

Elektrische oder manuelle Zahnbürsten?

In puncto Qualität bestehen zwischen elektrischen und manuell betriebenen Zahnbürsten Unterschiede. Elektrische Zahnbürsten sparen Zeit und sind komfortabler. Die Zähne werden durch die automatischen Bewegungen der elektrischen Zahnbürste intensiver geputzt. Der kleine Bürstenkopf der elektrischen Zahnbürste führt dazu, dass von „Zahn zu Zahn“ geputzt werden muss, was etwas aufwändiger und meist etwas gründlicher ist.

Kinder können eine elektrische Zahnbürste ab einem Alter von zwei Jahren nutzen – natürlich sollte die Zahnbürste speziell auf Kinder abgestimmt sein. Wenn Sie empfindliche Zähne haben, sollten Sie auf eine elektrische Variante mit „Schutzschalter“ zurückgreifen. Die Bürste schaltet sich automatisch ab, sobald Sie die Borsten zu fest aufdrücken.

Eine Idee ist es, abends eine elektrische Zahnbürste zu verwenden, und morgens (ggf. auch mittags) eine manuelle Bürste. So kommen die Vorzüge beider Arten zum Zuge, und die Bürsten haben ausreichend Trocknungszeit. Übrigens: Schließen Sie eine Zahnzusatz­versicherung bei uns ab, bekommen Sie eine elektrische Zahnbürste hinzu. Wenn Sie mögen.

Peter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

Kommentare
  1. Mar sagt:

    Ich persönlich habe meine Zähne lange Zeit mit einer herkömmlichen Zahnbürste geputzt und bin vor einiger Zeit zu einer elektrischen Zahnbürste gewechselt. Meiner Erfahrung nach fühlt es sich deutlich besser an. Aber ich weiß auch noch wie sich die ersten Male mit der elektrischen angefühlt haben. :/ … Aber mittlerweile genieße ich es, ich brauche weniger Kraft, weniger Technik…
    Ich würde mir wieder eine kaufen.

    Beste Grüße
    Marc

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