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17. Oktober 2016

Zähneknirschen – Was tun?

Zähneknirschen

Zähneknirschen ist ein weit verbreitetes Phänomen. Oftmals passiert es mitten in der Nacht, unbemerkt: Die medizinischen Folgen können verheerend sein. Dem Patienten drohen Kieferfehlstellungen und Risse im Zahnschmelz. Zähneknirschen lässt sich in vielen Fällen einfach behandeln. Wir zeigen Ihnen, wie es geht!

Jeder zehnte Deutsche knirscht mit den Zähnen

Haben Sie schon einmal den Ausdruck „die Zähne zusammenbeißen“ gehört? Einige Menschen nehmen dies in der Nacht sehr wörtlich: Sie pressen ihren Ober- und Unterkiefer zusammen und knirschen mit den Zähnen. In der Zahnmedizin wird dieses Phänomen als „Bruxismus“ bezeichnet. Zähneknirschen ist verbreiteter als man denkt: Nahezu jeder zehnte Deutsche knirscht so stark mit seinen Zähnen, dass er deshalb zum Zahnarzt gehen muss.

Der Großteil der Patienten bemerkt das Knirschen im Schlaf noch nicht einmal – lediglich die Schmerzen und Verspannungen am nächsten Tag. Kiefer- und Kopfschmerzen gehören ebenso zu den Symptomen wie abgeriebene Kauflächen. Der Zahnschmelz kann Risse bekommen und die Zahnhälse werden überempfindlich.

Ursachen und Behandlung von Zähneknirschen

Die Ursachen von Zähneknirschen sind nicht vollständig geklärt. Vermutete Auslöser sind Stress, Depressionen, Angststörungen und soziale Vereinsamung. Eine veränderte Zahnstellung kann ebenfalls ursächlich sein. Solange das Zähneknirschen nicht allzu ausgeprägt ist, schadet dieses nicht sonderlich. Eine Behandlung sollte zwingend erfolgen, wenn Zahnhartsubstanz verloren geht, sich die Kieferbewegung verändert oder Schmerzen auftreten.

Der Zahnarzt gibt dem Patienten normalerweise eine Kunststoff-Schiene für die Nacht. Diese soll den Verlust von Zahnschmelz stoppen. Die Aufbissschiene / Knirscherschiene bringt den Ober- und Unterkiefer zusammen und unterbindet das Knirschen. Die Aufbissschiene nutzt den Schutzreflex des Menschen aus, der auch dann entsteht, wenn man auf einen Obstkern beißt. Denn wenn keine Entlastung eintritt, führt die permanente Überanstrengung zu einer Verhärtung der Muskulatur. Es kann zu degenerativen Prozessen im Kiefergelenk und zu Entzündungen kommen.

Außerdem kann eine CMD (craniomandibuläre Dysfunktion) entstehen, die bei ca. acht Prozent der Deutschen vorliegt. Beim Öffnen und Schließen des Mundes entsteht ein Knacken, das mit Schmerzen verbunden sein kann. Die Bewegungsmöglichkeiten des Kiefers können eingeschränkt sein. CMD ist weit reichend und hat Wirkung auf den gesamten Körper.

Ursachen und Symptome behandeln

Es müssen nicht nur die Symptome von Zähneknirschen behandelt werden, sondern auch deren Ursachen. Statt einer einfachen Aufbissschiene empfehlen sich manchmal individuell gefertigte Okklusionsschienen. Diese stellen eine Kieferposition ein, entlasten die Kaumuskeln und stabilisieren den Kiefer. Eine Aufbissschiene reduziert das Zähneknirschen lediglich um die Hälfte der Intensität. Als begleitende Maßnahme sollten Entspannungstherapien angelernt und eine Physiotherapie eingeleitet werden. Wer eine sehr gute Zahnzusatz­versicherung abgeschlossen hat, kann von einem erweiterten Behandlungsumfang profitieren. Unter Punkt 1.4. (Ansicht „Alle Details“) finden Sie die Leistungen für Knirscherschienen im Zahnzusatz­versicherung Vergleich.

Peter Filip

Peter Filip ist Geschäftsführer von testsiegertarife Service GmbH und hat den absoluten Überblick in dem Tarifdschungel der Zahnzusatzversicherungen. In diesem Blog gibt er sein Know-how gerne weiter.

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