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29. Juli 2021

Schiefe Zähne: Schönheitsmakel oder gesundheitliches Risiko?

Heller junger Mann hat schiefe Zähne

Perfektion gibt es in der Natur nicht. Deswegen sind schiefe Zähne keine Seltenheit und kaum jemand besitzt das perfekt ausgerichtete Gebiss. Die makellosen Zähne, die einem in Hollywood-Filmen oder auf Hochglanzmagazinen entgegenstrahlen, sind meist das Ergebnis von Zahnkorrekturen.

Inzwischen machen viele Promis ihre schiefen Zähne zum Markenzeichen. Doch nicht immer sind schiefe Zähne nur ein kosmetischer Makel. In vielen Fällen verursachen schiefe Zähne weitere Probleme, die sich negativ auf die Lebensqualität oder Gesundheit auswirken. In diesem Fall ist eine Korrektur der Schiefstellung erforderlich. Beim Zähne richten kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz, die der Mediziner je nach Schwere der Fehlstellungen auswählt.  Im besten Fall sorgt die Maßnahme für gerade Zähne und eine bessere Zahngesundheit.

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Schiefe Zähne – welche Zahnfehlstellungen gibt es?

Zahnfehlstellungen sind so individuell wie der Mensch selbst. Manchmal sind nur einige Zähne verdreht gewachsen oder überlappen sich. In manchen Fällen liegt eine Kieferfehlstellung zu Grunde, sodass die Zähne des Ober- und Unterkiefers nicht übereinander liegen können. Zu den am häufigsten diagnostizierten Fehlstellungen gehören folgende Varianten:

  • Zahnlücken: Hier ist der Abstand zwischen den einzelnen Zähnen zu groß, sodass sichtbare Lücken entstehen.
  • Engstand: Wenn die Zähne zu groß sind oder der Kiefer zu klein ist, überlappen sich die Zähne.
  • Rotation: Die Zähne des Ober- und Unterkiefers liegen nicht exakt übereinander, sodass der Zusammenbiss gestört ist.
  • Verlagerung: Meist liegt hier der Zahn bereits im Kiefer sehr schief und wächst nicht in die für ihn vorgesehene Lücke.
  • Überbiss: Der Oberkiefer ist im Verhältnis zum Unterkiefer zu groß.
  • Kreuzbiss: Die Zähne des Ober- und Unterkiefers beißen seitlich aneinander vorbei, sodass sie nicht genau aufeinandertreffen.
Die meisten Zahnfehlstellungen sind angeboren. Einige können sich aber auch durch äußere Einflüsse erst entwickeln.

Welche Gründe können schiefe Zähne haben?

Die Ursachen für schiefe Zähne sind vielfältig.

  • Vererbung: Unterschiedlich große Ober- und Unterkiefer und ein daraus resultierender Über- oder Unterbiss werden oft durch Vererbung weitergegeben.
  • Früher Zahnverlust: In vielen Fällen sorgt auch der frühe Verlust von Milch- oder Erwachsenenzähne für schiefe Zähne, vor allem wenn kein Platzhalter eingesetzt wird.
  • Zahnfleischerkrankungen: Auch Zahnfleischerkrankungen oder schlechtsitzende Implantate können zu schiefen Zähnen führen.
  • Daumenlutschen / Nuckeln: Im Säuglingsalter können Daumenlutschen oder das häufige Nuckeln am Schnuller und der Nuckelflasche in Fehlstellungen der Milchzähne resultieren.
  • Verletzungen / Tumore: Abschließend wirken sich auch Verletzungen oder Tumore im Mund- und Kieferbereich auf die Position der Zähne auf. Krumme Zähne können somit auch im Alter noch auftreten.

Welche Probleme können durch schiefe Zähne entstehen?

  • Erschweren des Kauens: Je nach Ausprägung der Fehlstellung können krumme Zähne das gründliche Kauen erschweren.
  • Erschwerte Zahnpflege / Karies: In vielen Fällen kann auch die Zahnpflege erschwert werden, wodurch zum Beispiel keine Reinigung der Zahnzwischenräume möglich ist. Dadurch steigt das Risiko für Karies oder andere Krankheiten.
  • Beschleunigung des Verschleiß: Bei einer dauerhaft falschen Belastung der Zähne kann dies den Verschleiß beschleunigen oder sogar zu Defekten der Zähne führen.
  • Sprachauswirkungen: Ausgeprägte Fehlstellungen können sich zudem auf die Sprache auswirken. Patienten mit sehr schiefen Zähnen leiden nicht selten zusätzlich unter Komplexen und einem geringen Selbstbewusstsein.

Wie werden schiefe Zähne behandelt?

Die Behandlung von schiefen Zähnen erfolgt beim Kieferorthopäden. Dieser entscheidet, welche Maßnahme zum Begradigen der Zähne zum Einsatz kommt. Inzwischen gibt es verschiedene Verfahren, um wieder gerade Zähne zu erhalten.

Feste Zahnspangen werden über Brackets direkt an den Zähnen befestigt. Über einen Draht werden die Zähne sanft in die richtige Position gebracht. Feste Zahnspangen kommen vor allem bei stark ausgeprägten Fehlstellungen zum Einsatz. Die Behandlung kann bis zu drei Jahre dauern.

Bei weniger starken Fehlstellungen sind herausnehmbare Spangen oder Zahnkorrekturschienen eine Alternative. Schienen aus Kunststoff, sogenannte Aligner, werden exakt an die Zähne angepasst und alle paar Wochen ersetzt.

In schmalen Kiefern müssen vereinzelt auch Zähne gezogen werden. Bei extremen Fehlstellungen des Kiefers kann ein operativer Eingriff am Kieferknochen nötig sein.

Wer übernimmt die Kosten für eine Zahnkorrektur?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nur die Kosten für medizinisch notwendige Eingriffe. Handelt es sich um einen rein kosmetischen Eingriff um die Zähne richten zu lassen, muss der Patient in der Regel die Kosten selbst finanzieren. Viele private Zahnzusatz­versicherungen übernehmen auch bei einem Eingriff nach Vollendung des 18. Lebensjahr einen Teil der Kosten. Hier lohnt sich der Vergleich verschiedener Versicherungspolicen.

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