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4. Mai 2020

Ein Dankeschön an alle stillen Helden

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Morgens früh um 10 Uhr in einem deutschen Supermarkt: Alexandra, seit 20 Jahren Angestellte im Einzelhandel, geht wie gewohnt ihrer Arbeit nach. Ihre tägliche Routine ist durch den stetigen Kundenkontakt und eine hohe körperliche Belastung geprägt. Freundlichkeit erlebt sie nicht oft. Ob beim Sortieren der zahlreichen Waren im Lager, bei Kundengespräch in den Supermarktgängen oder an der Kasse, wo sie im Minutentakt einen Kunden nach dem anderen bedient. Für ihre Arbeit erhielt sie selten viel Anerkennung – nicht so wie Richter, Piloten, Ärzte oder Künstler. Doch heute, in Zeiten von Corona, sollte es anders sein…

Zwischen Angst und Hoffnung: Wenn alles andere unwichtig wird

 Im Alltag verlieren wir schnell den Blick für die wichtigen Dinge im Leben. Für die meisten von uns sind volle Supermarktregale, sich scheinbar von selbst leerende Mülltonnen, frisches Trinkwasser aus der Wand, Strom aus der Steckdose, frisch gebackene Brötchen beim Bäcker, funktionierender öffentlicher Nahverkehr, die Freiheit, sich in der Welt zu bewegen und sich mit anderen Menschen zu treffen mehr als selbstverständlich.

Dabei gerät nur allzu schnell in Vergessenheit, dass das öffentliche Leben ohne diese Dinge und Freiheiten schon nach wenigen Tagen brach liegt. Die Situation um das Coronavirus hat uns diesen Umstand mehr als deutlich vor Augen geführt. Angstkäufe, geschlossene Ladengeschäfte, soziale Distanz, Vereinsamung, ständig neue Meldungen in den Medien und der Verlust von Arbeitsplätzen sorgten für teils an Panik grenzende Umstände.

Wenn man das Gute daran sehen möchte, dann vor allem, dass das „Hamsterrad“ tatsächlich einmal angehalten werden kann. Oder dass die Familie sehr wichtig ist. Oder dass es wunderschön ist, in Freiheit leben zu dürfen. Oder dass man mal über das Fundament seines Lebens nachdenken kann. Hoffentlich lerne auch ich daraus, denke ich gerade.

Den Nächsten sehen

In diesen Zeiten sind wir mehr als sonst auf unsere Nächsten angewiesen, die in so genannten systemrelevanten Jobs arbeiten. Dazu zählen vor allem jene Berufe, die in unserem sonst so sorgenfreien Leben, in dem technisch (fast) alles machbar zu sein scheint, kaum Anerkennung finden, sei es in Form von gesellschaftlichem Ansehen, Bezahlung oder überhaupt Beachtung.

  • Angestellte im Einzelhandel
  • Postzusteller- und Kurierdienste
  • Angestellte des Nah- und Fernverkehrs
  • Mitarbeitende im Gesundheits- und Pflegebereich
  • Personal in öffentlichen Einrichtungen und Behörden
  • Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen
  • Personal zur Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen, Entsorgung, Wasser, Energie

Wir sagen Danke und loben Besserung

 Die Situation um das Coronavirus hat uns vor Augen geführt, dass sonst wenig beachtete Berufe in Krisenzeiten auch Stützen unserer Gesellschaft sind. Voller Wertschätzung wollen wir daher unser Dankeschön an all die Kassierer und Kassiererinnen hinter den Supermarktkassen, die Müllmänner vor unseren Häusern, die Angestellten in der Agentur für Arbeit, die Pflegekräfte in den Altenheimen, die Polizisteninnen und Polizisten auf den Straßen und allen anderen Personen aussprechen, die unseren Alltag trotz der Situation weiter aufrechterhalten. Die uns – ob mit oder ohne Zahnzusatz­versicherung – auch jetzt ein Lächeln entgegenbringen und treu ihre Arbeit verrichten. Wir hoffen und wünschen uns, dass Ihr und Euer Einsatz auch in Zukunft nicht in Vergessenheit geraten wird!

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